Aktuelle Nachrichten

bvvp-online-PiA-Newsletter 13/2016 für PiAs, Jungapprobierte und alle an der Thematik Interessierten

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung,

hier ist der 13. bvvp-online-PiA-newsletter!

Schon wieder ist ein Jahr zu Ende gegangen, ein neues hat begonnen und wird hoffentlich viel weitere Entwicklung bringen. Weitere Herausforderungen sind gewiss.

In einigen Punkten gibt es Erfreuliches für die Zukunft zu berichten, leider aber auch Unerfreuliches. So hat jetzt auch eine Untersuchung der DPtV gezeigt, wovor der bvvp schon länger gewarnt hatte: Die Kostenerstattung wird immer problematischer. Planungssicherheit in einer Privatpraxis mit Kostenerstattung ist vermutlich nur noch in Einzelfällen gegeben. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen für Kolleginnen und Kollegen in der Kostenerstattung in vielen Punkten schlechter als in der Vertragspraxis. Das ist angesichts der steigenden Absolventenzahlen und des immer noch nicht gedeckten Bedarfs politisch nicht hinnehmbar. Wir werden uns weiter für eine ausreichende psychotherapeutische Versorgung einsetzen. Lesen Sie hierzu die Stellungnahme des bvvp auf S. 4.

Auch einsetzen werden wir uns weiter für die Generationengerechtigkeit. Der bvvp hatte mit Blick auf steigende Praxiskaufpreise eine Pressemitteilung zum Thema heraus gegeben, die große Resonanz fand...weiterlesen

18.01.2016

Stellungnahme des Gesprächskreises II der Psychotherapeutenverbände (GK II) und des Spitzenverbandes ZNS (SpiZ) zur Novellierung der GOÄ/GOP

Die unterzeichnenden Verbände der Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärzte für Kinder und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Nervenärzte sowie weitere Fachärzte und ärztliche Psychotherapeuten, die im GK II und im Spitzenverband ZNS zusammengeschlossen sind, stellen angesichts der Diskussion um die Novellierung der GOÄ fest:

Eine Verschiebung der Novellierung der GOÄ/GOP darf es nicht geben.

Ein neuerlicher Aufschub würde die schlechte Situation aller derer festschreiben, deren Leistungen als Ärzte oder Psychotherapeuten besonders zuwendungsintensiv sind...weiterlesen

bvvp-online-Newsletter 01/16

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 1/16.

Auch in der Selbstverwaltung gab es eine Weihnachtspause, und insofern ist hier nicht soviel passiert (und der Newsletter somit kürzer). Das ist auch gut so, denn das Meiste, was in dem Bereich passiert, ist ja bekanntlich wenig erfreulich. (Und da ist es ja nicht schlecht, wenn auch Berufspolitiker etwas Pause machen können.)

Unerfreulich ist übrigens auch die aktuelle Entwicklung in Bezug auf die Einführung der Novellierung der GOÄ/GOP, an der schon lange gearbeitet wurde. Sie sollte in dieser Legislaturperiode im Oktober 2016 kommen – wenn jetzt plötzlich nicht ein paar größere Ärztegruppierungen Amok laufen würden, denen die Ergebnisse der Verhandlungen nicht passen und die deshalb einen Sonderärztetag verlangen. Ihnen missfällt vor allem, dass es keine Erhöhungen der Einstufungen um über 30% geben soll – was daran liegt, dass PKV und Politik mitbestimmen dürfen – und auch, dass es eine Umverteilung zugunsten der zuwendungsorientierten Medizin und den Gesprächsleistungen geben soll (s. Punkte 5.1 bis 5.3)...weiterlesen

bvvp-online-Newsletter 12/15

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 12/15.

Wir waren alle sehr gespannt: Bis zum 1. Dezember hätte das Bundesgesundheits­ministerium den jüngsten Beschluss des Bewertungsausschusses zu unseren Honoraren beanstanden können (s. dazu a. bvvp-online-newsletter 10-15). Das hat es leider nicht getan (s. Punkte 1.1, 1.2).

Der Beschluss des Bewertungsausschusses hat Auswirkungen auf die bereits bundesweit anhängigen bvvp-Musterklageverfahren, in denen wir unsere Argumente für die angemessene Vergütung aller Psychotherapieleistungen je Zeiteinheit vortragen werden, die im Beschluss klar verfehlt wird. Sehr wahrscheinlich bekommen wir Rechtssicherheit für diesen Beschluss des Bewertungsausschusses erst beim BSG.

Aber das dauert. Bis dahin ganz wichtig: Immer Widerspruch einlegen (s. Punkt 1.3).

Wir hätten Ihnen und uns das gerne erspart. Als Trost bleibt uns: Etwas mehr Geld pro Sitzung gibt es ab sofort und eine gewisse Nachzahlung können wir demnächst schon mal erwarten. Aber das ist beileibe nicht das, was uns zusteht!...weiterlesen

bvvp-Pressemitteilung: Stellungnahme des bvvp zur Nichtbeanstandung des Bewertungsausschuss-beschlusses zur angemessenen Höhe der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen durch das BMG.

Der erweiterte Bewertungsausschuss hatte in seiner Sitzung am 22.09.2015 einen höchst eigenwilligen Beschluss zur angemessenen und verteilungsgerechten Vergütung psychotherapeutischer Leistungen gefasst, der die bisherige BSG- Rechtsprechung verlässt: Er sieht nur für diejenigen, die eine Maximalauslastung ihrer Praxis, gemessen ausschließlich an den genehmigungspflichtigen Leistungen, erbringen, eine Vergütung nach BSG-Rechtsmaßstäben vor. Alle anderen psychotherapeutisch Tätigen werden mit Abschlägen auf die Mindestvergütung bestraft, die über eine komplizierte Berechnung in ‚Zuschläge’ umbenannt worden sind. Dies wird ermöglicht durch eine um über 8% zu niedrig berechnete basale ‚Stundenvergütung’ für alle genehmigungspflichtigen Leistungen, auf die dann erst ab einem Auslastungsgrad höher als die Hälfte der Maximalauslastung nach BSG-Definition (d.h. ab abgerechneten 18 genehmigungspflichtigen Behandlungssitzungen/Woche) gestaffelt sog. Strukturzuschläge erfolgen. Zwei ganze Monate ließ sich das BMG für die Prüfung Zeit – und fand anscheinend nichts Beanstandenswertes heraus...weiterlesen

04.12.2015

Psychotherapeutenverbände äußern Unverständnis

Gemeinsame Pressemitteilung bvvp, DPtV und VAKJP: Bundesgesundheitsministerium akzeptiert Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zu den Psychotherapiehonoraren

Berlin, 4. Dezember 2015. Vor zwei Monaten hat der Erweiterte Bewertungsausschuss (EBA) eine Anhebung der Psychotherapiehonorare beschlossen. Die Psychotherapeuten hatten dagegen protestiert, weil der Beschluss in mehrfacher Hinsicht von der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts abweicht. In rechtlichen Stellungnahmen hatten die Psychotherapeutenverbände das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) aufgefordert, den Beschluss aufsichtsrechtlich zu beanstanden. Ausführlich hatten sie dargelegt, aus welchen Gründen sie den Beschluss für rechtswidrig halten. Sie hatten sich dabei auf die gefestigte Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) berufen, das immer wieder Beschlüsse des Bewertungsausschusses als rechtswidrig beurteilt hatte.

„Unseren Mitgliedern fehlt jedes Verständnis dafür, dass die Rechtsaufsicht es durchgehen lässt, dass Kassen und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) im Bewertungsausschuss gemeinsame Sache dabei gemacht haben, die Honorare der Psychotherapeuten auf einem Niveau zu fixieren, das die Unterschiede zu somatisch tätigen Ärzten zementiert“...weiterlesen

bvvp-online-Newsletter 11/15

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 11/15.

Während Kammern und Politik aktuell damit beschäftigt sind, ob und wie die psychotherapeutische Versorgung der anströmenden Flüchtlinge bewältigt werden könnte (s. Punkte 2.1-2.3, 5.2.-5.8), verbreitet die allgemeine Presse, dass die bereits bestehende Unterversorgung der Bevölkerung – wie sie sich in langen Wartezeiten zeigt – möglicherweise mit Online-Therapie-Angeboten, die z.B. DAK und TK aktuell auf den Weg bringen, gemäßigt werden könnte (s. Punkte 3.5-3.8). Zwar wird in den zugrundeliegenden Studien, irgendwo im Text versteckt, darauf hingewiesen, dass Online-Therapie keine Face-to-Face-Therapie ersetzen könnte, aber das ist schnell wieder bei aller Begeisterung vergessen...weiterlesen

Gemeinsame Erklärung der Verbände: Mindestvoraussetzung für die Umsetzung der Forderungen des 25. Deutschen Psychotherapeutentages zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Im Symposium "Reform des PsychThG - Unverzichtbare Praxisinhalte für die psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung" – veranstaltet vom bvvp und elf weiteren Verbänden am 05. November in Berlin – wurde ein Positionspapier zu den Mindestvoraussetzungen für die Umsetzung der Forderungen des 25. Deutschen Psychotherapeutentages zur Reform der Psychotherapieausbildung vorgestellt. Dieses Papier war im Vorfeld gemeinsam von den teilnehmenden Verbänden erarbeitet worden...

bvvp-online-Newsletter 10/15

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 10/15.

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat jetzt erneut getagt und nunmehr endlich einen Beschluss zu unseren Honoraren gefasst (s. Punkt 1.1., 2.1.). Das Ergebnis ist aber leider nicht ganz so erfreulich, wie wir uns das gewünscht hätten. Es soll nur eine geringe Aufstockung in Zukunft und dazu zusätzlich den bereits erwähnten Zuschlag für gut ausgelastete Praxen geben. Eine Nachzahlung soll es aber nur für diejenigen geben, die Widerspruch eingelegt haben.

Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es für jeden von Ihnen ist, hier am Ball zu bleiben (s. Punkt 1.4). KVen und Kassen sparen wegen der Nachlässigkeit vieler Kolleg(inn)en jetzt wahrscheinlich so einfach mal ca. 40 Millionen Euro!

Pressemitteilung: bvvp betont die Bedeutung der Psychosomatik

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten beschäftigt sich im Rahmen seiner Herbstdelegiertenversammlung mit Praxis und Theorie psychosomatischer und körperorientierter Behandlung