Aktuelle Nachrichten

13.04.2016

bvvp-online-Newsletter 04/16

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 4/16.

Bedauerlicherweise müssen wir Ihnen mitteilen, dass jetzt klar ist, dass die GOÄ/GOP-Novellierung in der geplanten Form in dieser Legislaturperiode nicht mehr kommt. Zu groß sind aktuell die Widerstände in der Ärzteschaft und auch in der Politik. Ob sie aber nur um ein Jahr, wie Montgomery ankündigt, verschoben wird und es dann im Jahr 2017 klappt, ist mehr als zweifelhaft. Schade, wir hatten uns einiges davon versprochen (s Punkt 2.2., 5.1.-5.7)!

Und noch eine schlechte Nachricht. Die Kassen haben gemerkt, dass ihr vorgeschlagenes Zuschlagsmodell bei Vielarbeitern teuer werden könnte und haben deswegen eine Bremse mit Hilfe des Bewertungsausschusses nachträglich eingebaut. Die betrifft zunächst einmal diejenigen Kolleg(inn)en...weiterlesen

bvvp-Pressemitteilung: bvvp stellt Missverständnis bei Novelle des Psychotherapeutengesetzes klar

Unter der Überschrift „Ärztekammer Berlin warnt vor Novelle des Psychotherapeutengesetzes“ war am 07.04.2016 zu lesen, dass die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin die Bedeutung der ärztlichen Psychotherapie hervorgehoben und vor der geplanten Novelle des Psychotherapeutengesetzes gewarnt hat. Mit der Novelle plane das Bundesgesundheitsministerium einen Studiengang einzuführen, der direkt zur Approbation als Psychotherapeut führen soll. Die Absolventen hätten damit direkt nach dem Studium Zugang zur Patientenversorgung und seien künftig für den gesamten psychosozialen und kommunikativen Bereich zuständig, der bisher zu den ärztlichen – insbesondere den hausärztlichen – Kernkompetenzen zähle. Auch könne ein frisch approbierter Studienabgänger die für eine psychotherapeutische Behandlung notwendige Erfahrung nicht aufbringen. Die geplante Novelle würde daher auch zu einer dramatischen Verschlechterung der psychotherapeutischen Patientenversorgung führen.

Soweit die Befürchtungen der Ärztekammer Berlin. Auf was auch immer sich diese Befürchtungen gründen, mit der geplanten Reform des Psychotherapeutengesetzes können sie wenig zu tun haben. An keiner Stelle fordern die bislang dazu bekannten Verlautbarungen des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundespsychotherapeutenkammer und der Verbände einen direkten Zugang der frisch Approbierten zur Patientenversorgung...weiterlesen

21.03.2016

PKV : Ungleiche Standards beim Datenschutz

Immer noch wollen manche privaten Krankenversicherer den Datenschutz von Patienten beim Gutachterverfahren nicht gewährleisten Dies belastet das therapeutische Verhältnis. Einige verwenden keine Chiffrierung, um den Datenschutz gegenüber dem Gutachter zu gewährleisten und Gutachter werden angehalten, die Stellungnahmen an die Versicherung zu schicken. Diese enthalten Angaben, die nur dem Psychotherapeuten zugänglich gemacht werden sollten. Patienten haben die Möglichkeit, sich hierüber zu beschweren. Vorlagen im Mitgliederbereich

14.03.2016

Korrektur am Beschluss des Bewertungsausschusses

Im Bewertungsausschuss wurde jüngst eine Korrektur am Beschluss vom letzten September vorgenommen:

Die Kassen hatten gemerkt, dass sie “vergessen” hatten, eine Obergrenze für die sog. Struktur-Zuschläge einzufordern, als diese damals beschlossen wurden. Sie waren an die KBV herangetreten, um dies zu korrigieren. Die KBV hingegen hatte sich zunächst auf den Standpunkt gestellt, dass ein Beschluss, der nach langen Verhandlungen festgezurrt wurde, nun auch Gültigkeit behalten sollte. In weiteren Verhandlungen und im Zusammenhang mit ganz anderen anstehenden Beschlüssen schien es der KBV aber doch sinnvoll, den Streit nicht zu sehr hochkochen zu lassen.

Es wurde daher nun eine Obergrenze eingeführt, oberhalb derer es keine weiteren Zuschläge mehr gibt. Ab der Vollauslastung bzw. halben Vollauslastung (definiert nach derBSG Rechtsprechung) gibt es einen Korridor mit halbem Zuschlag bis zu dieser Obergrenze.

Vollständiger Text im Mitgliederbereich..

bvvp-online-Newsletter 03/16

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 3/16.

Aktuell beschäftigen die (Fach-)Presse vor allem zwei Themen. Der Umgang im Asylpaket II mit Flüchtlingen, die psychische Probleme haben. Man sieht nicht nur an unserer immer noch zu geringen Honorierung unserer Leistungen, sondern auch hier ganz aktuell an der Einstufung von psychischen Krankheiten bei Flüchtlingen durch die Politik, dass es immer noch keine wirkliche Gleichwertigkeit von Störungen der Psyche oder des Soma gibt! Auch der bvvp hat sich zu dem Thema zu Wort gemeldet (s. Punkte 1.2, 1.3, 5.3., 5.4.)...weiterlesen

bvvp-Pressemitteilung gegen Bagatellisierung Psychischer Erkrankungen Delegiertenversammlung des bvvp verurteilt Bagatellisierung von psychischen Erkrankungen im Rahmen des Asylpakets II

Am 27.2.2016 fand in Fulda die Delegiertenversammlung der im Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten zusammen­geschlossenen Landesverbände statt. Die Delegierten beschäftigten sich aus aktuellem Anlass auch mit der im Asylpaket II geäußerten Auffassung, dass die posttraumatische Belastungsstörung nicht als schwerwiegende Erkrankung anzusehen sei.

Als Ergebnis dieser Diskussion wurde folgende Resolution verabschiedet:

„Die DV des bvvp wendet sich entschieden dagegen, dass psychische Erkrankungen im Rahmen des Asylpakets II bagatellisiert werden. Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine schwerwiegende Erkrankung, für die es klare diagnostische Kriterien gibt. Hier kann durch eine alleinige medikamentöse Behandlung keine nachhaltige Besserung oder gar Heilung erreicht werden.

bvvp Info Urteil des Bundessozialgerichts zur Samstagssprechstunde (01102 EBM)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bereits seit mehreren Quartalen stellt der bvvp-BW den PP und KJP ein Widerspruchsformular gegen die Streichung der sogenannten Samstagsziffer zur Verfügung. Nun hat das BSG gesprochen!

Nach dem Landessozialgericht in Hessen hat nun auch das Bundessozialgericht geurteilt, dass die Streichung des Zuschlags für die Samstagssprechstunde (Ziffer 01102 EBM) bei Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verstößt (Az.: Bundessozialgericht B 6 KA 47/14 R). Der gültige EBM sieht bisher vor, dass dieser Zuschlag nur von ärztlichen Psychotherapeuten abgerechnet werden darf. Nun steht den Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten für die regelhafte Inanspruchnahme samstags von 7 bis 14 Uhr der gleiche Zuschlag zu...weiterlesen

bvvp-online-Newsletter 02/16

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-Newsletter Nr. 2/16.

Es scheint so, als wenn die Einführung und Bewerbung sog. Onlinetherapieangebote Fahrt aufnimmt. Sogar Krankenkassen bewerben das jetzt intensiv, wohl in der Vorstellung, damit mehr Patienten unterzubringen und v.a. um Geld zu sparen.

Wir sehen die Entwicklung natürlich höchst kritisch. Fernbehandlungen in der Psychotherapie werfen viele Probleme auf, die den Kostenträgern und auch den internetaffinen Patient(inn)en und Kolleg(inn)en immer wieder nahe gebracht werden müssen, um deren ggf. etwas übertriebene Begeisterung ein wenig zu dämpfen. Wir sind aber da am Ball...

bvvp-online-PiA-Newsletter 13/2016 für PiAs, Jungapprobierte und alle an der Thematik Interessierten

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung,

hier ist der 13. bvvp-online-PiA-newsletter!

Schon wieder ist ein Jahr zu Ende gegangen, ein neues hat begonnen und wird hoffentlich viel weitere Entwicklung bringen. Weitere Herausforderungen sind gewiss.

In einigen Punkten gibt es Erfreuliches für die Zukunft zu berichten, leider aber auch Unerfreuliches. So hat jetzt auch eine Untersuchung der DPtV gezeigt, wovor der bvvp schon länger gewarnt hatte: Die Kostenerstattung wird immer problematischer. Planungssicherheit in einer Privatpraxis mit Kostenerstattung ist vermutlich nur noch in Einzelfällen gegeben. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen für Kolleginnen und Kollegen in der Kostenerstattung in vielen Punkten schlechter als in der Vertragspraxis. Das ist angesichts der steigenden Absolventenzahlen und des immer noch nicht gedeckten Bedarfs politisch nicht hinnehmbar. Wir werden uns weiter für eine ausreichende psychotherapeutische Versorgung einsetzen. Lesen Sie hierzu die Stellungnahme des bvvp auf S. 4.

Auch einsetzen werden wir uns weiter für die Generationengerechtigkeit. Der bvvp hatte mit Blick auf steigende Praxiskaufpreise eine Pressemitteilung zum Thema heraus gegeben, die große Resonanz fand...weiterlesen

18.01.2016

Stellungnahme des Gesprächskreises II der Psychotherapeutenverbände (GK II) und des Spitzenverbandes ZNS (SpiZ) zur Novellierung der GOÄ/GOP

Die unterzeichnenden Verbände der Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärzte für Kinder und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Nervenärzte sowie weitere Fachärzte und ärztliche Psychotherapeuten, die im GK II und im Spitzenverband ZNS zusammengeschlossen sind, stellen angesichts der Diskussion um die Novellierung der GOÄ fest:

Eine Verschiebung der Novellierung der GOÄ/GOP darf es nicht geben.

Ein neuerlicher Aufschub würde die schlechte Situation aller derer festschreiben, deren Leistungen als Ärzte oder Psychotherapeuten besonders zuwendungsintensiv sind...weiterlesen