"Körperleiden & Körpererleben in der Psychotherapie"
Öffentliche Veranstaltung des bvvp e.V.

25. September 2015
Haus der Ärzte, Faktoreistr. 4, 66111 Saarbrücken
Beginn: 18:00 Uhr

Alle PsychotherapeutInnen sowie interessierte PiA sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Fortbildungspunkte sind beantragt.

Bitte melden Sie sich bis zum 12. September an unter

Aktuelle Nachrichten

bvvp-Pressemitteilung: Schluss mit der Selbstzerfleischung! Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten fordert ein sofortiges Ende der Selbstzerfleischung von Berufsgruppen, die gemeinsam für die Versorgung psychisch Kranker verantwortlich sind.

Nach dem Vorsitzenden des Spitzenverbandes der Fachärzte, Dr. Dirk Heinrich, wird nun durch Herrn Dr. Messer, Verbandschef des Bundesverbandes Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (BDPM), der Untergang der ärztlichen Psychotherapie beschworen. „Es droht der Ausschluss der Ärzte aus der Psychotherapie, der Verlust der Zuständigkeit für die Kommunikation in den medizinischen Gebieten, der Wegfall der uneingeschränkten Verantwortung für die Arzt-Patienten-Beziehung sowie die Einführung eines neuen zum Arztberuf konkurrierenden Heilberufs, insbesondere in Konkurrenz zum Hausarzt, der prospektiv immer weitere Zuständigkeiten einfordern wird“, führt Herr Dr. Messer aus.

Der bvvp ist seit seiner Gründung vor über 20 Jahren dafür eingetreten, dass Psychotherapeuten aller Berufsgruppen mit allen zugelassenen Psychotherapieverfahren gemeinsam ihre Interessen vertreten...weiterlesen

bvvp-Pressemitteilung zur Stellungnahme des SpiFa-Vorsitzenden Dr. Dirk Heinrich „Neuer Gesundheitsberuf könnte Ärzte abdrängen“ Befürchteter neuer Gesundheitsberuf existiert seit 16 Jahren!

Zur geplanten Novellierung des Psychotherapeutengesetzes warnt der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands (SpiFa) in einem Brief an den Präsidenten der Bundesärztekammer davor, dass damit ein neuer Gesundheitsberuf geschaffen werde. Es drohe „die Übernahme des gesamten kommunikativen, psychosozialen und basal-medizinischen Bereichs durch den neuen allgemein heilkundlichen Beruf des ‚Psychotherapeuten’ und die Abdrängung der Ärzteschaft in den ausschließlich technischen Sektor.“

Der befürchtete neue Gesundheits- oder genauer Heilberuf existiert jedoch seit 16 Jahren, er wurde mit dem Psychotherapeutengesetz 1999 bereits geschaffen, was aber offensichtlich noch nicht von allen wahrgenommen wurde...weiterlesen

bvvp-Pressemitteilung: Unabhängig bedeutet unabhängig! bvvp befürchtet massive Schwächung der Patientenrechte durch nicht mehr unabhängige Patientenberatung

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gemeinnützige GmbH wurde laut Paragraf 65b SGB V eingerichtet mit dem gesetzlichen Ziel, ein von Kassen und Leistungserbringern unabhängiges Beratungs- und Informationsangebot als kontinuierliches Leistungsangebot aufzubauen. Dabei ist es u.a. ein vorgegebenes Ziel, Problemlagen im Gesundheitssystem aufzuzeigen. Die Beratung soll kostenfrei, neutral und unabhängig sein – unabhängig von all denen, die auf den Patienten Einfluss nehmen können: Pharmaindustrie, Apotheken, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Pflegedienste und Krankenkassen. Bei letzteren geht es zum Beispiel zunehmend um Konflikte zur Minimierung der Dauer der Krankengeldzahlungen...weiterlesen

03.08.2015

bvvp-Stellungnahme zum Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zur Aufhebung der ärztlichen Mitteilungspflicht gem. § 294a SGB V nach sexualisierter und häuslicher Gewalt

Im SGB V sind gesetzliche Regelungen zur Übermittlung und Aufbereitung von Leistungsdaten sowie zur Datentransparenz verankert. Die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und die übrigen Leistungserbringer sind daher verpflichtet, die für die Erfüllung der Aufgaben der Krankenkassen sowie der Kassenärztlichen Vereinigungen notwendigen Angaben, die aus der Erbringung, der Verordnung sowie der Abgabe von Versicherungsleistungen entstehen, aufzuzeichnen und gemäß den entsprechenden Vorschriften den Krankenkassen, den Kassenärztlichen Vereinigungen oder den mit der Datenverarbeitung beauftragten Stellen mitzuteilen.

Im § 294 a werden Mitteilungspflichten von Ärzten und Psychotherapeuten zu Krankheitsursachen und drittverursachten Gesundheitsschäden geregelt...weiterlesen

31.07.2015

bvvp-Stellungnahme zum Positionspapier der Bundesärztekammer zur ärztlichen Psychotherapie vom 24.04.2015

Insgesamt wird die Grundaussage des Papiers, die Psychotherapie als wesentlichen und wichtigen Teil ärztlichen Handelns zu begreifen und zu stärken, begrüßt. Bedauerlicherweise findet sich gleichzeitig eine Entwertung der Qualifikation und Leistung der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die vom bvvp als gemischtem Verband mit gelebter Integration aller psychotherapeutisch Tätigen so nicht akzeptiert werden kann.

Im Einzelnen sind durch den Bundesvorstand des bvvp folgende Punkte zum vorliegenden Papier anzumerke...weiterlesen

bvvp-online-Newsletter 08/15

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-Newsletter.

Er ist wieder etwas länger, denn wir wollen Ihnen immer unsere aktuellen bvvp- Texte und Stellungnahmen sowie eine ausreichende Auswahl der berufspolitisch und fachlich interessanten Meldungen der letzten Zeit vorlegen. Es hat sich zwar schon mal jemand beschwert, dass das so viel Lesestoff ist. Aber Sie müssen ja nicht alles lesen – nur das, was Ihnen wichtig erscheint.

Wichtig erscheint uns jedenfalls, darauf hinzuweisen, dass aktuell die neuen Fragebogen zur Teilnahme an der jährlichen ZIPP-Umfrage zur Situation in den Praxen an eine Stichprobe unserer Kollegen und an alle anderen Ärzte verschickt werden – vielleicht auch an Sie!

Wie Sie wissen, ist es ungeheuer wichtig, immer möglichst aktuell korrekte Daten zum Zeiteinsatz und zu unseren Kosten zu erheben, denn darauf beruhen dann alle zukünftigen Kalkulationen unserer Leistungen. Damit Sie bei Ihrem Zeiteinsatz nichts vergessen oder übersehen, haben wir Ihnen einige Hinweise zusammengestellt...weiterlesen

bvvp-online-Newsletter 07/15

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr 7/15.

Es gibt – wie angekündigt – endlich eine Neuigkeit hinsichtlich des Bewertungsausschusses. Er hatte unsere Honorarnachzahlungen tatsächlich am 23.6. auf der Tagesordnung. Glücklicherweise waren inzwischen die Angriffe auf den KBV-Vorsitzenden abgewehrt und abgeflaut, so dass er hier nicht mehr ganz so unter Beschuss antreten musste (s. Punkte 2.14. u. 2.15). Die KBV hat sich dann sogar erstaunlich vehement für unsere Interessen eingesetzt (s. Punkte 1.1., 1.2., 2.1., 2.2)...weiterlesen

26.06.2015

Die neue Gesundheitsreform: Das GKV- Versorgungsstärkungsgesetz - Welche Änderungen betreffen uns Psychotherapeuten?

Wir haben die wichtigsten Änderungen der neuen Gesundheitsreform zusammengefasst, die die Psychotherapeuten betreffen.

Angemessene Vergütung der Psychotherapie - Bewertungsausschuss kann sich nicht einigen und ruft den Erweiterten Bewertungsausschuss an

Am 23.6.2015 hatte der Bewertungsausschuss zu entscheiden, ob die Vergütung der antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen noch den Maßgaben der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts genügt. Nach diesen Vorgaben muss es einem Psychotherapeuten bei maximalem persönlichem Einsatz und optimaler Praxisausstattung möglich sein, wenigstens das durchschnittliche Einkommen vergleichbarer Arztgruppen zu erzielen.

bvvp-online-Newsletter 06/15

für Mitglieder der 17 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 6/15.

Wie Sie wissen, haben wir zusammen mit anderen Verbänden einen weiteren Aktionstag, diesmal in Frankfurt vor der KBV-Vertreterversammlung veranstaltet, um erneut auf unsere Honorarmisere und die unglaubliche, jahrelange Untätigkeit des Bewertungsausschusses aufmerksam zu machen (s. Punkte 1.1. und 1.2). Die Präsenz der Psychotherapeuten war mit ca. 200 Teilnehmern, meist in orangen T-Shirts, vor und in den engen Hallen durchaus beindruckend und hat auch eine recht gute Presseresonanz erzeugt (s. Punkte 2.1 bis 2.8).

Einen Eindruck davon können Sie mit Hilfe von Youtube gewinnen, falls Sie nicht da waren: https://www.youtube.com/watch?v=3sJ_EwFkbZg ...