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10.02.2017 Veranstaltung: Die neuen Psychotherapierichtlinien...
Welche neuen Anforderungen gibt es und wie setze ich sie in meinem Praxisalltag um?Informationsveranstaltung mit Ulrike Böker (2. Vorsitzende im ...weiterlesen
07.04.2017 Mitgliederversammlung bvvp-Hamburg 2017...
Die jährliche Mitgliederversammlung findet am Freitag, dem 07.04.2017 in der KV Hamburg, Heidenkampsweg 99, 20099 Hamburg, im Casino um 19.30 ...weiterlesen
29.03.2017: Tag der Seelischen Gesundheit...
An dieser Stelle möchten wir schon einmal auf denTag der seelischen Gesundheit am 29.03.2017 hinweisen.Die Veranstaltung wird sich mit den ...weiterlesen

bvvp-Hamburg: Wer wir sind

Der bvvp-Hamburg ist als integrativer Berufsverband der einzige, der die Interessen aller psychotherapeutischen Berufsgruppen (rztliche Psychotherapeuten, Psychiater, Fachrzte fr psychosomatische Medizin, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) mit allen sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren (analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) gleichermaen und engagiert vertritt.
Im Vorstand des bvvp-Hamburg sind rzte wie Psychologen, Therapeuten fr Erwachsene wie KJP und alle drei in der Richtlinienpsychotherapie zugelassenen Verfahren vertreten. Mitglieder des Vorstands des bvvp-Hamburg arbeiten in den Gremien der KV ebenso wie in der rzte- und der Psychotherapeutenkammer mit.

Gemeinsame Presseerklärung von bvvp, DPtV und VAKJP: Sprechstunde und Akutversorgung sinnvoll, aber unterfinanziert 

Erneute Behinderung der Psychotherapeutischen Versorgung

 

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Bundesdelegiertenversammlung hat bvvp Bundesvorstand neu gewählt

 

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Von links nach rechts:

Lisa Störmann-Gaede, Ulrike Böker, Erika Goez-Erdmann, Michael Brandt, Martin Klett, Tilo Silwedel, Ariadne Sartorius

 

Der bvvp Bundesverband hat auf seiner Bundesdelegiertenversammlung am 25.03.2017, den Vorstand auf Bundesebene neu gewählt.

Der bisherige erste Vorsitzende, Dr. med. Martin Kremser, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Sein Verdienst war neben den zahlreichen berufspolitischen Aktivitäten vor allem die Einführung neuer Arbeitsgruppen und Diskussionsforen, die den Austausch zwischen den Regionalverbänden untereinander und zur Bundesebene intensivierten. Unter seiner Führung gelang dem Verband ein gewaltiger Zuwachs auf inzwischen über 5100 Mitglieder.

Als neue Vorsitzende wurde die Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Zusatzbezeichnung Psychotherapie, Dr. med. Erika Goez-Erdmann einstimmig gewählt, die auch schon in den letzten Jahren im Bundesvorstand mitgearbeitet hat. Frau Goez-Erdmann ist sowohl in der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe als auch in der Ärztekammer Westfalen-Lippe engagiert und verfügt über breite Erfahrungen sowohl in der Sozialpsychiatrie als auch im Berufsfeld der ambulanten Psychotherapie. Gemäß der Philosophie des bvvp, der sich als integrativer Verband aller an der vertragsärztlich-psychotherapeutischen Versorgung Beteiligten versteht, wird sie zusammen mit Dipl.-Psych. Ulrike Böker als Psychologischer Psychotherapeutin und Martin Klett als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut den dreiköpfigen geschäftsführenden Vorstand bilden.

Darüber hinaus wurden Dipl.-Psych. Tilo Silwedel als Schriftführer, Dr. med. Michael Brandt als Schatzmeister, die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Ariadne Sartorius und Dr. med. Elisabeth Störmann-Gaede als Beisitzerinnen gewählt.
 
Von links nach rechts: Lisa Störmann-Gaede, Ulrike Böker, Erika Goez-Erdmann, Michael Brandt, Martin Klett, Tilo Silwedel, Ariadne Sartorius

Hinzu kommt die Unterstützung durch die kooptierten Mitglieder des Bundesvorstands: den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Norbert Bowe, Dipl.-Psych. Jürgen Doebert, die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Angelika Haun, Dipl.-Psych. Eva-Maria Schweitzer-Köhn, Dipl. Psych. Yvo Kühn, Dipl.-Psych. Rainer Cebulla, Dr. Dipl. Psych. Roland Hartmann und Dr. Dipl. Psych. Roland Deister.

Der bvvp ist Dachverband von bisher 17 selbständigen, auf KV-Ebene arbeitenden Landes- und Regionalverbänden, der als größter berufsgruppen- und verfahrensübergreifender Berufsverband die Interessen aller Vertragspsychotherapeuten (sowohl der niedergelassenen Ärzte, der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit anerkannter tiefenpsychologischer, psychoanalytischer oder verhaltenstherapeutischer Weiterbildung) vertritt. Der bvvp hat zum Ziel, die Gleichbehandlung seiner Mitglieder auch in den Organisationsstrukturen der ärztlichen Selbstverwaltung und in der Praxisausübung durchzusetzen. Er strebt außerdem danach, die Wirtschaftlichkeit der psychotherapeutischen Praxen zu verbessern, die Qualität der Versorgung zu sichern und die Vielfalt der Praxisstrukturen zu erhalten und zu fördern.

Der bvvp hat daher in der Vergangenheit zu allen wichtigen berufspolitischen Themen Stellung bezogen. Hierfür wird sich auch der neue Vorstand engagiert einsetzen.

Fulda, 25.3.2017

Veranstaltung „Die neue Psychotherapierichtlinie“ am 10.02.2017

Boeker_2___1488539354.jpgDer bvvp-Hamburg hatte am 10.02.2017 zu einer Informationsveranstaltung mit Ulrike Böker (2. Vorsitzende im bvvp Bundesverband und Mitglied im Beratenden Fachausschuss der KBV) in die Ärztekammer Hamburg eingeladen. Ca. 170 KollegInnen folgten der Einladung.

Der 1. Vorsitzende des bvvp-Hamburg Thomas Jaburg begrüßte die TeilnehmerInnen und die Referentin Ulrike Böker (Psychologische Psychotherapeutin, VT), die gerade in die Vertreterversammlung der KBV gewählt worden war, wozu er herzlich gratulierte.

Er hob die Bedeutung eines Berufsverbandes für die politische Mitwirkung in Gremien und Ausschüssen der Selbstverwaltung und bei der Information und Beratung der Mitglieder hervor und wies auf das Alleinstellungsmerkmal des bvvp als integrativer Berufsverband hin, der die Interessen aller psychotherapeutisch tätigen KollegInnen vertritt.

Ulrike Böker leitete ihren Vortrag ein mit Erläuterungen zu den politischen Hintergründen der Entstehung der neuen Richtlinie. Vorgeworfen wurde der Psychotherapeutenschaft von Politkern, Krankenkassen und Patientenvertretern, sie würde ihrem Versorgungsauftrag zu wenig nachkommen (schlechte Erreichbarkeit, lange Wartezeiten, wenig nachvollziehbare Entscheidungen über Terminvergabe).

Das führte schon im Juni 2013 zu einem Entschluss im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), die Psychotherapierichtlinie und das Gutachterverfahren weiter zu entwickeln. Im Versorgungsstärkungsgesetz wurde als Auftrag an die Selbstverwaltung festgelegt, dass bis Mitte 2016 eine neue Richtlinie vorgelegt werden muss.

 

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Im G-BA, dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Psychotherapeuten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen, der über die Richtlinie zu bestimmen hat, sind PsychotherapeutInnen nicht vertreten.

Im Unterausschuss (UA) Psychotherapie gibt es psychotherapeutische VertreterInnen, allerdings funktionierte die Vertretung aufgrund innerer Querelen in der KBV zunächst eher schlecht.

Fachliche Belange der PsychotherapeutInnen sind besser berücksichtigt worden, nachdem der Beratende Fachausschuss (BFA) der KBV mit in den Entscheidungsprozess eingebunden wurde.

 

Schwierig im Prozess war, dass die Kassen sich frühzeitig auf Positionen festgelegt hatten, die die PsychotherapeutInnen unbedingt verhindern wollten (z.B. 6-wöchige Pause nach 12 Behandlungs-stunden). Die sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Kassen- und Behandlerseite führten dazu, dass eine Einigung in den Untergremiengremien nur durch Kompromisse möglich waren, um nicht das Risiko einzugehen, dass im Plenum des G-BA die Interessen der PsychotherapeutInnen völlig unter den Tisch fallen.

 

Insofern haben die Berufsverbände die neue Richtlinie in ihrem Ergebnis als einen Beschluss mit „Licht und Schatten“ bewertet.

 

Offen ist bislang die Vergütung der neuen Leistungen in der Psychotherapierichtlinie (vor allem Sprechstunde und Akutbehandlung). Hierüber entscheidet der Bewertungsausschuss, ebenfalls ein Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen.

Die Kassen, die sich ja auch untereinander einigen müssen, haben bislang noch kein Konzept, mit dem sie in die Verhandlungen gehen.

 

Podium__1488539084.jpgDie Behandlerseite (KBV) wird mit der Begründung, es gehe um neue Praxisstrukturen und im Zusammenhang mit der Sprechstunde und der Akutbehandlung ist mit höheren Ausfällen zu rechnen, mit der Forderung in die Verhandlungen, dass die Sprechstunde deutlich besser honoriert werden müsse als die genehmigungspflichtigen Leistungen. Damit die Akutbehandlung von den KollegInnen überhaupt angewandt werde, müsse sie laut Ulrike Böker mindestens ebenso hoch wie die genehmigungspflichtigen Leistungen bezahlt werden. Darüber hinaus wird gefordert, die Probatorik mindestens in Höhe der genehmigungspflichtigen Leistungen zu honorieren. Auch die Strukturzuschläge sollen nach KBV-Forderung abgeschafft und in die Vergütung der PT-Leistungen eingepreist werden, was in Hamburg zu einem Honorar von ca. 98 € pro genehmigungspflichtiger Sitzung führen würde, wenn die Kassen dem zustimmen.

Der Bewertungsausschuss wird am 22.2.2017 tagen, um über die Vergütung zu beraten. Eine Einigung wird es in dieser Sitzung voraussichtlich nicht geben, da auch zur Vergütung die Vorstellungen von Kassen und Behandlern aller Voraussicht nach sehr weit auseinanderliegen.

Dann muss der Erweiterte Bewertungsausschuss entscheiden, der am 29.3.2017 zusammentritt.

Dennoch gehen alle Beteiligten davon aus, dass die Richtlinie am 1.4.2017 in Kraft treten wird.

 

Herr Afful, der den Vorstand der KV-Hamburg im BFA auf Landesebene vertritt, meinte schon vor einigen Monaten: das sei ein „sehr sportliches Ziel“.

 

Verabschiedet werden müssen auch noch die Psychotherapie-Vereinbarungen, die eine Anlage zum Bundesmantelvertrag darstellen, die festlegen, wie die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung konkret umzusetzen ist (z.B. über neue Formulare oder das Informationsblatt, das der Patient nach der Sprechstunde erhält, entscheiden). In Hamburg ist die Psychotherapievereinbarung bislang noch nicht unterschrieben worden, Ulrike Böker rechnet mit einer Veröffentlichung in den nächsten Wochen.

 

Die von Ulrike Böker u.a. im Rahmen des bvvp entwickelten Folien, mit denen sie über die inhaltlichen Details der neuen Psychotherapierichtlinie informierte, werden an alle angemeldeten TeilnehmerInnen der Veranstaltung versandt.

Mitglieder des bvvp-Hamburg erhalten die Folien als E-Mail-Anhang zusammen mit diesem Rundbrief.

 

(Ursula Meier-Kolcu)

 

 

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29.03.2017: Tag der Seelischen Gesundheit - eine gemeinsame Veranstaltung der Ärztekammer und Psychotherapeutenkammer Hamburg

Tag der seelischen Gesundheit

Mittwoch, 29.03.2017, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Reife-Prüfungen. Von Krisen und Bewältigungsstrategien junger Erwachsener

zur Anmeldung

Die Veranstaltung wird sich mit den seelischen Erkrankungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen befassen.

Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung von Ärztekammer und Psychotherapeutenkammer Hamburg.

 

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