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Juli/August 2010:
Einen herzlichen Dank an die Wähler und Wählerinnen der "Integrativen Liste" bei den Psychologischen Psychotherapeuten und KJPlern sowie der Liste "PPP - Psychotherapie-Psychosomatik-Psychiatrie" bei den Ärztlichen Psychotherapeuten
Integrative Liste:
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die ihre Stimme der "Integrativen Liste Psychotherapie" gegeben haben. Insgesamt fielen von 501 gültigen Stimmen 225 Stimmen auf uns. Das entspricht einem Stimmanteil von 45% der WählerInnen.
Bei den letzten Wahlen zur Vertreterversammlung der KV im Jahre 2004 wurden 494 gültige Stimmen abgegeben, die Integrative Liste errang damals 171 Stimmen, was einem Stimmanteil von 35% entsprach.
Das bedeutet: wir haben 10% der abgegebenen Stimmen dazugewonnen!!
Wir hätten gern 51% gehabt, um 2 Sitze in der Vertreterversammlung zu erhalten - dafür hat es diesmal nicht gereicht. Dennoch freuen wir uns sehr über den Zugewinn an Stimmen, durch den wir uns in unserem Politikstil bestätigt sehen!
Durch die Begrenzung der Sitze für die PsychotherapeutInnen in der Vertreterversammlung bekommen wir leider nur einen Sitz. Wir werden weiter für eine Gleichbehandlung eintreten und mit den VertreterInnen der DPTV/Allianz wie bisher konstruktiv zusammenarbeiten und für die Interessen unseres Berufsstandes einsetzen.
Mitglied in der Vertreterversammlung ist Dipl.-Psych. Claus Gieseke, seine Stellvertreterin Dipl.-Psych. Ursula Meier-Kolcu.
Für die "Integrative Liste": Torsten Michels, Helene Timmermann, Bettina Nock, Ursula Meier-Kolcu, Claus Gieseke
Liste "PPP - Psychotherapie-Psychosomatik-Psychiatrie"
Auch hier einen herzlichen Dank an alle WählerInnen, die für die Liste 4 Liste "PPP - Psychotherapie-Psychosomatik-Psychiatrie" votiert haben. Die Liste der ärztlichen PsychotherapeutInnen erhielt dieses Mal 221 Stimmen, das sind 23 Stimmen mehr als bei der letzten KV-Wahl im Jahre 2004.
2004 erhielt die Liste PPP 198 Stimmen von 1981 gültigen Stimmen, was einem Stimmanteil von 9,9% entsprach.
2010: Der Stimmanteil entsprach bei dieser Wahl 10,9% bei 221 Stimmen von insgesamt 2024 gültigen Stimmzetteln. Es gibt also einen erfreulichen Zugewinn bei den ärztlichen Psychotherapeuten der PPP-Liste.
Wie im Jahr 2004 ziehen drei VertreterInnen in die Vertreterversammlung ein:
Dr. med. Hans Ramm, Dr. med. Joachim Grefe und Dr. med. Martina Koch-Preißer. VertreterInnen sind: Dr. med. Christian Trabandt, Dr. med. Isolde de Vries und Dr. med. Beate Martius.
Juni 2010:
Der mittlerweile 60. Mitgliederrundbrief hat seine Mitglieder erreicht.
Die Themen: Jürgen Doebert, bvvp-Vorstandsmitglied und Dieter Best,1. Vorsitzender der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) haben als erfahrener Interessenvertreter der Psychotherapeuten auf Bundesebene den KBV-Vorsitzenden Dr. Andreas Köhler in einem Interview zur psychotherapeutischen Versorgung befragt. Dieses Interview ist im letzten bvvp-Magazin "Projekt Psychotherapie" abgedruckt. Lassen Sie sich dieses höchst interessante und aufschlussreiche Interview nicht entgehen, in dem es u.a. um Themen wie Vertretung der Psychotherapeuten in den Strukturen der KBV, Integration ins System, Vergütung, Gutachterverfahren und Bedarfsplanung geht.
Für alle, die es nicht geschafft haben, zur diesjährigen Mitgliederversammlung zu kommen, eine kurze Zusammenfassung des Sitzungsprotokolls unter der Rubrik „Aktuelles aus Hamburg“ auf Seite 4. Und Dank an alle, die gekommen sind!
Wir werden es nicht müde zu wiederholen: nehmen sie Ihr Stimmrecht für die diesjährige Wahl zur Vertreterversammlung wahr, da Sie dieses Mal mit Ihrem Kreuz auf dem Stimmzettel auch über Richtungsfragen „Quo vadis KV“ mitentscheiden. Wieso das so ist und welche Wahlempfehlung wir abgeben lesen Sie auf S. 4.
„Die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam“ – mir scheint, in Hamburg ganz besonders langsam. Erinnerung an die Klagen aus dem Jahr 2006 und die Musterklage, die wir als Reaktion auf den uns unzureichend erscheinenden Nachvergütungsbescheid erhoben haben auf S. 6.
Auf S. 6 wirft Rüdiger Hagelberg wie üblich einen Blick auf die Abrechnung des letzten Quartals, geht besonders auf die Abrechnungssituation der Psychiater und Nervenärzte ein, findet aber nichts, was zur besonderen Beunruhigung Anlass gäbe. Insgeheim stellt sich allerdings die Frage: gibt es hier vielleicht auch einen Zusammenhang zu den KV-Wahlen? Und wie wird es nach der Wahl aussehen? Wir werden auf jeden Fall weiterhin wachsam die Honorarentwicklung verfolgen.
Von einigen Mitgliedern gab es Klagen über das Verhalten von Gutachtern bei der Antragstellung von Langzeittherapien verbunden mit der Bitte, sich des Themas anzunehmen. Das hat Rüdiger Hagelberg auf S. 7 getan und bittet Sie nun seinerseits um Rückmeldung eigener Erfahrungen.
Mit dem Thema Praxisverkauf, Praxiswertmodell und die Rolle der Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) befasst sich Rüdiger Hagelberg auf S. 8.
Beate Glüsing hat sich das Qualitätsmanagement-Handbuch der Psychotherapeutenkammern Niedersachsen und Hamburg einmal angesehen. Wie sie dessen Qualität beurteilt lesen Sie auf S. 9.
Unter der Rubrik „Aus der Gesundheitspolitik“ finden Sie an erster Stelle eine ausführliche Begründung dafür, warum der bvvp weiterhin davon abrät, einen Widerspruch gegen den Honorarbescheid IV/2009 einzulegen, obwohl sowohl die DGPT als auch die DPtV das ihren Mitgliedern empfehlen. Lesen Sie auf S. 9.
Wie die Honorarwelt und die Abrechnungssystematik ab 01.07.2010 aussieht, hat Rüdiger Hagelberg aus Informationen von der Bundesebene (Doebert, Best, Bowe) für Sie zusammengestellt, nachzulesen auf S. 11.
Ein Ärgernis ist die Bezahlung für psychotherapeutische Leistungen im Basistarif der privaten Krankenversicherungen (PKV). Informieren Sie sich auf S. 13 über den neuesten Stand zu diesem Thema und über die Aktivitäten, die der bvvp in dieser Angelegenheit unternommen hat. Auch hier würden wir gern wissen: wie stark sind Sie persönlich mit Versicherten aus dem PKV-Basisvertrag konfrontiert?
Bisher haben noch zu wenig Kollegen auf den vom ZI (Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung) verschickten Fragebogen (Praxis-Panel des Zentralinstituts) geantwortet, das Rücklauf-Soll ist nur zu 50% erfüllt. Wir bitten Sie auf S. 14 erneut eindringlich, diese für unseren Berufsstand und für die zukünftige Honorierung so wichtige Erhebung zu unterstützen.
Wenn es nach dem Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) geht, werden wir (berufsbezogen) alle einer aussterbenden Spezies angehören. Zukünftig soll es nur mehr „Psychotherapeuten“ und nicht mehr Psychologische Psychotherapeuten und Kinder-und Jugendlichentherapeuten geben (S. 15). Lesen Sie auf S. 16 nach, was auf dem 16. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes beschlossen wurde.
Warum der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (und gleichzeitig Präsident der Hamburger Psychotherapeutenkammer) Prof. Dr. Rainer Richter die MVZ aus versorgungspolitischen Überlegungen für erhaltenswert erachtet und wie sie strukturiert sein sollten können Sie auf S. 17 nachlesen. Sein Antrag wurde auf dem 16. Deutschen Psychotherapeutentag mehrheitlich befürwortet.
Projektgesellschaft Gematik, die für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zuständig ist, hat noch mal versucht, das Projekt zu retten. Ob es gelingen wird ist unklar (S. 18).
Klar ist hingegen: der Ärztetag hat sich erneut gegen das Projekt ausgesprochen, was Sie auf S. 18 nachlesen können.
Nach einem BSG-Urteil vom Februar 2010 dürfen junge Praxen in der Aufbauphase nicht gegenüber etablierten Praxen benachteiligt werden. Geklagt hatte eine Psychotherapeutin in Hessen nach ihrer Neuniederlassung. Lesen Sie unter der Rubrik „Klagen und Rechtliches“ auf S. 18.
Unter der Rubrik „Praxisorganisation“ finden Sie auf S. 19 eine Erinnerung daran, dass die Online-Abrechnung ab 2011 verpflichtend eingeführt werden wird. Die KV Hamburg hat aber zugesagt, für alle Leistungserbringer auch eine kostenfreie Variante dieser Abrechnungsform anzubieten. Kaufen Sie sich also noch keine teure Software!
Wenn Sie gerne Bildungsreisen unternehmen und gleichzeitig auf Steuerersparnis aus sind wird es Sie vielleicht interessieren, dass sich Bildungsreisen für Ärzte (oder Psychologen oder Pädagogen) wieder lohnen. Wir informieren auf S. 19.
Wer eine eigene Homepage betreibt sollte über die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung im Bilde sein. Wir stellen den Inhalt dieser Verordnung auf S. 20 dar.
Rückmeldungen erwünscht ! zu
"Programmatisches Interview mit DEM KBV- Vorsitzenden Andreas Köhler" (Auch nachzulesen in: Projekt Psychotherapie 02/10, S. 8-19 ) "Der KBV- Vorsitzende Andreas Köhler zur psychotherapeutischen Versorgung "
Über Rückmeldungen und freuen wir uns . Bitte einfach an die Geschäftsstelle per E-Mail, Fax oder Brief als Brief ( siehe "Kontakt" oben rechts).
Mai 2010 :
KV -Wahl 2010:
Für die ärztlichen PsychotherapeutInnen stellt sich - ie schon in den Vorjahren - die "PPP" Liste (Psychotherapie - Psychosomatik - Psychiatrie ) die von bvvp -Hamburg-Vorstandsmitglied Hans Ramm angeführt wird, zur Wahl. Wer Sich Hinter den 17 ärztlichen PsychotherapeutInnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf dem Listenplatz 4 verbirgt, können Sie diem Wahlflyer entnehmen. Die PPP-Liste setzt sich für eine starke Psychotherapievertretung in den Gremien ein.
Für die Psychologischen Psychotherapeutnnen und die Kinder-und JugendlichenpsychotherapeutInnen stellt sich wieder dieses Jahr die Integrative Psychotherapie Liste (Liste 1) zur Wahl (Wahlflyer).
Wir bitten Sie, uns durch die Wahl der integrativen Psychotherapie Liste Ihr Vertrauen auszusprechen. In der Vertreterversammlung, im Zulassungsausschuss, Berufungsausschuss und im beratenden Fachausschuss haben wir in Hamburg für die Durchsetzung lebenswichtiger Interessen unseres Berufsstandes gekämpft. Wir haben viel erreicht. Gerade dann, wenn Berufsverbände und Kammern ein einem Strang ziehen und wo ein geschlossenes Bild vermitteln, sind wir besonders effektiv .
Wesentliche Verbesserungen sind: · Bessere Honorierung der psychotherapeutischen Leistungen · Nachzahlungen aufgrund der BSG-Urteile für alle VertragspsychotherapeutInnen in HH · Möglichkeit, auch halbe Praxen zur Nachbesetzung auszuschreiben · neue Sitze für Kinder-und JugendlichenpsychotherapeutInnen (20% - Quote) · Gesprächsziffern auch für PsychotherapeutInnen im EBM · verlässliche Vergütung der Probatorik und weiterer antragsfreier und Leistungen · effektivere Mitwirkungsmöglichkeiten in der KV Hamburg durch die veränderte Satzung
Dennoch Wollen wir uns auf den Erfolgen nicht ausruhen. Wir werden uns weiter einsetzen für · die Abschaffung der unsinnigen Honorarabschläge bei Überversorgung ab 2011 · eine Bedarfsplanung mit Orientierung am tatsächlichen Bedarf ein Psychotherapie · eine angemessene Honorierung der Probatorik und der Berichte an den Gutachter · den Erhalt der analytischen Langzeittherapie und flexiblere Höchstgrenzen in VT und TfP · angemessene Honorierung der Psychotherapie auch im PKV- Basistarif · Die Gleichbehandlung der Berufsgruppen in der Kassenärztlichen Selbstverwaltung
„Perspektiven für die PsychotherapeutInnen im KV-System“ Gesprächsrunde mit Jürgen Doebert (Mitglied in den KBV-Honorargremien), Christa Prieß (Sprecherin des Fachausschusses Psychotherapie in der KV Hamburg) und den SpitzenkandidatInnen der Liste Psychotherapie, Liste 1.
Donnerstag, 24.06.2010, 19:30 h, KV Hamburg, Humboldtstr. 56, Saal 4
Voraussetzung für alle Veränderungen ist der Erhalt einer einheitlichen, starken KV mit einem sinnvollen Kollektivvertragssystem. Nur das garantiert unseren Patientinnen und Patienten weiterhin das notwendige Erstzugangsrecht zur Psychotherapie. In Hamburg haben wir auf der Grundlage des Kooperationsvertrags mit dem Allianz-Bündnis konstruktiv zusammengearbeitet. Deshalb wäre eine gemeinsame Liste aller PP/KJP zur KV-Wahl mit Christa Prieß als Spitzenkandidatin ein gutes Zeichen für die einheitliche Interessenvertretung der PsychotherapeutInnen gewesen – zumal die Meinungsverschiedenheiten innerhalb eines Verbandes mitunter größer sind als die Unterschiede zwischen den Berufsverbänden. Wir bedauern, dass eine solche gemeinsame Liste von DPTV/Allianz abgelehnt wurde.
Wir stehen weiterhin für eine Politik, die die gemeinsamen Interessen der PsychotherapeutInnen in den Mittelpunkt stellt statt zwischen einzelnen Gruppen zu polarisieren !
Bitte beteiligen Sie sich an der Wahl ! Wählen Sie die Integrative Liste Psychotherapie (Liste 1) !
Claus Gieseke Ursula Meier-Kolcu Bettina Nock Helene Timmermann Torsten Michels
Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten unserer Liste sind:
Petra Rupp ▪ Dr. Helga Schafer ▪ Gabriela Kull ▪ Mathias Kohrs ▪ Ricarda Rudert ▪ Blanche von Conta ▪ Julia Rasch ▪ Dr. Marie-Luise Langenbach
Porträts im Hamburger Ärzteblatt, 6/2010 ++ Porträts ab 10.6. auf www.kvhh.de ++ Porträts im
Die Integrative Liste Psychotherapie wird insbesondere unterstützt durch:
► BDP Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen
► bkj Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
► bvvp Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten
► DGPT Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie
► lup.hh liste unabhängiger psychotherapeutInnen
► VaKJP Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten
►VPP/BDP Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP
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