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bvvp-Hamburg: Wer wir sind

Der bvvp-Hamburg ist als integrativer Berufsverband der einzige, der die Interessen aller psychotherapeutischen Berufsgruppen (rztliche Psychotherapeuten, Psychiater, Fachrzte fr psychosomatische Medizin, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) mit allen sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren (analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) gleichermaen und engagiert vertritt.
Im Vorstand des bvvp-Hamburg sind rzte wie Psychologen, Therapeuten fr Erwachsene wie KJP und alle drei in der Richtlinienpsychotherapie zugelassenen Verfahren vertreten. Mitglieder des Vorstands des bvvp-Hamburg arbeiten in den Gremien der KV ebenso wie in der rzte- und der Psychotherapeutenkammer mit.

KV-Wahl 2016: Wahl zur Vertreterversammlung

Liebe Mitglieder des bvvp-Hamburg, 

 

die KV Wahl hat zu einem für den bvvp erfreulichen Ergebnis geführt. Bei den Ärzten hat unsere gemischte PPP Liste (Psychotherapie Psychosomatik Psychatrie) einen sehr guten dritten Platz erreicht, wir haben 3 von 30 Sitzen errungen.  Gewählt wurden Dr. Hans Ramm, Dr. Joachim Grefe und Frau Dr. Martina Koch. Aus dem Hamburger bvvp Vorstand wurde somit Hans Ramm als Listenführer in die Vertreterversammlung gewählt, ich bin als sein Stellvertreter gewählt worden. 

 

Auch bei den Psychologischen Psychotherapeuten & KJP gab es für die Integrative Liste Psychotherapie mit den bvvp Vertretern ein erfreuliches Ergebnis: sie wurde von circa einem Drittel der Wahlberechtigten gewählt, das bedeutet, dass einer von den drei Sitzen, die für PP & KJP reserviert sind, an die Liste geht. Gewählt wurde als Listenführer Claus Gieseke (VPP). Aus dem Hamburger bvvp-Vorstand wurde Gitta Tormin als stellvertretendes Mitglied in die Vertreterversammlung gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Dr. med. Thomas Jaburg


       Dr. med. Thomas Jaburg      Gitta_neu__2___1469538565.jpg   Dipl.-Sozpäd. Gitta Tormin

                Dr. med. Hams Ramm                                                                     

                                      

Stellungnahme des GK II  zum sog. „Asylpaket II“ –  „Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren“

Am 17.03.2016 ist das unter dem Schlagwort „Asylpaket II“ zusammengefasste Konglomerat an Gesetzesänderungen in Kraft getreten.

 

Bei diesem Gesetz geht es vor allem darum, Asylverfahren und Abschiebungen zu beschleunigen – billigend in Kauf genommen wird dabei, dass geltende Menschenrechte, und verfassungsmäßig garantierte Grundrechte in Frage gestellt werden und die Betroffenen durch ein beschleunigtes Asylverfahren erheblichen Risiken ausgeliefert werden.

 

Trotz massiver Kritik bereits im Vorfeld am Entwurf dieses Gesetzes, sowohl von Wohlfahrtsverbänden, Flüchtlingsorganisationen und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren als auch von zahlreichen psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbänden, wurde der Entwurf im Schnellverfahren durchgesetzt und ist nun Gesetz. Und dies erfolgte, ohne dass die Kritikpunkte berücksichtigt wurden.

 

Als GK II schließen wir uns den Stellungnahmen anderer Fachverbände und Institutionen sowie der Bundesärzte- und Bundespsychotherapeutenkammer an und möchten hiermit unsere Bedenken und Kritik an diesem Gesetz zum Ausdruck bringen, das schwerwiegende Eingriffe in die Rechte der bei uns Schutzsuchenden darstellt. Diese Eingriffe zeigen sich insbesondere in den neu eingeführten Asylschnellverfahren als auch darin, dass Staaten, in denen die Menschenrechte verletzt werden, zu sog. „sicheren Herkunftsländern“ erklärt werden. Außerdem sieht das Gesetz vor, dass der Nachzug für Familienangehörige von Personen mit subsidiärem Schutz für zwei Jahre ausgesetzt wird. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Schutz der Familie wird damit vielen Flüchtlingen in Zukunft verwehrt. Diese unmenschliche Praxis ist für alle Schutzsuchenden sehr belastend, hat aber insbesondere für Minderjährige fatale Auswirkungen, denn durch das Asylpaket II werden die Kinder von Flüchtlingen bzw. geflohene Kinder und Jugendliche langfristig bis dauerhaft von ihren Eltern getrennt, da weder sie ihre Eltern legal nachholen können noch die Eltern ihre Kinder. Dies ist mit dem Kindeswohl völlig unvereinbar und auch aus entwicklungspsychologischer, so wie kinder- und jugendpsychotherapeutischer Sicht scharf zu verurteilen.

 

Die gesetzlich beschlossene vereinfachte Abschiebung schwer erkrankter und traumatisierter Geflüchteter greift dabei die Rechte gerade der Menschen an, die eine besonders vulnerable und schutzbedürftige Gruppe darstellen, und dies auch nach europarechtlichen und internationalen Bestimmungen. Dieses Vorhaben ist aufs Schärfste zu kritisieren.

 

Das Gesetzt schränkt vor allem Flüchtlinge, die unter Traumafolgestörungen leiden, in ihrem Recht ein, diese Erkrankungen als Abschiebehindernis geltend zu machen. Diese Einschränkungen, die im Aufenthaltsgesetz verankert sind (§ 60, Abs. 7 AufenthG sowie §60a, Abs. 2c und 2d  AufenthG) und in der Gesetzesbegründung näher erläutert werden, machen deutlich, dass eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) vom Gesetzgeber nicht als so schwerwiegende Erkrankung angesehen wird, dass sie einer Abschiebung entgegenstehe. Es wird Flüchtlingen unterstellt, psychische Leiden nur vorzutäuschen. Gerade in Bezug auf Traumatisierungen und deren Folgeerkrankungen würden oft „vermeintlich gesundheitliche Gründe“ benannt, die einer Abschiebung entgegenstehen würden. Das Misstrauen gegenüber Personen mit psychischen Störungen zeigt sich außerdem darin, dass in der Gesetzesbegründung steht, dass psychische Erkrankungen „schwer diagnostizierbare und überprüfbare“ Erkrankungen seien. 

 

Diese Behauptungen sind aus wissenschaftlicher und fachlicher Sicht nicht haltbar. Bei der PTBS z. B. handelt es sich nachgewiesenermaßen um eine Erkrankung, die zuverlässig diagnostizierbar und prüfbar ist. Zudem ist durch viele Studien belegt, dass dass viele Flüchtlinge nach traumatischen Erlebnissen in ihrem Heimatland oder auf der Flucht an einer Traumafolgestörung erkranken. Ebenso ist es fachlich völlig unstrittig, dass es sich bei psychischen Störungen sehr wohl um schwerwiegende Erkrankungen handeln kann.

 

Laut Gesetz sollen zum Nachweis eines Gesundheitsrisikos im Falle einer geplanten Abschiebung ausschließlich „qualifizierte ärztliche Bescheinigungen“ akzeptiert werden. Stellungnahmen von Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen sollen nicht berücksichtigt werden. Dies ist fachlich und berufsrechtlich nicht haltbar. Psychologische PsychotherapeutenInnen und Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen sind aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation befähigt, psychische Erkrankungen zu diagnostizieren und sind FachärztInnen grundsätzlich gleichgestellt. 
Der Passus im Gesetz, dem zur Folge die Krankheit „durch eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung glaubhaft gemacht“ werden muss, bedeutet außerdem, dass eher umfassende Gutachten als Atteste verlangt werden.

 

Eine weitere Hürde stellt die neue Regelung dar, nach der die betroffenen Flüchtlinge das umfangreiche, aktuelle, vom Arzt erstellte Attest „unverzüglich“ vorlegen müssen, im Falle einer PTBS muss dies sogar „unmittelbar nach der Abschiebungsandrohung“ geschehen. D. h., da die geplanten neuen Asyl-Schnellverfahren nur noch eine Woche dauern sollen, wird es für die Betroffenen von nun an praktisch unmöglich sein, ihre Erkrankung rechtzeitig ausreichend attestiert zu bekommen. Völlig unberücksichtigt bleibt außerdem die Schwierigkeit, dass aufgrund von Sprachbarrieren in der Regel Dolmetscher hinzugezogen werden müssen, was einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, so dass diagnostische und Behandlungsprozesse mehr Zeit benötigen. Und in der Regel stellt auch die Übernahme der Dolmetscherkosten ein großes Problem dar (keine Kassenleistung).


Das neue Gesetz sieht ebenfalls vor, eine Abschiebung als generell „zumutbar“ zu betrachten, wenn erkrankte Personen sich in Teile des Herkunftslands begeben könnten, in denen eine ausreichende medizinische Versorgung vorhanden sei. Dies ist zynisch, denn in vielen Fällen wird es den Betroffenen nicht möglich sein, diese angemessene Behandlung tatsächlich zu erlangen.

Der GK II fordert daher gesetzliche Nachbesserungen, um diese besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden zukünftig besser als solche zu erkennen und medizinisch sowie psychosozial so zu versorgen, wie es ihnen zusteht – und sie nicht als Menschen zweiter Klassen zu behandeln. Hierbei muss die Expertise von Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen bezüglich Diagnostik, Behandlung und Begutachtung als gleichrangig zu fachärztlichen Beurteilungen angesehen und in der Versorgung von Flüchtlingen gesetzlich etabliert werden.  Außerdem wird gefordert, schwerkranken Menschen die Möglichkeit zu geben, gesundheitliche Abschiebungshindernisse vorzutragen und dies nicht durch unrealistische Bedingungen ad absurdum zu führen. 

 

Mit freundlichen Grüßen,   VIVT) VPP im BDP)  

Birgit Wiesemüller, Vorsitzende des Geschäftsführenden Verbands des GK II

 

Verbände GK II:

Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V. (DGH)
Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP)
Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie (DGK)
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (dgkjf)
Deutsche Gesellschaft für Psychologie, Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie (DGPs)
Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und –forschung (DGPSF)
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (DGSPS)
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DGVT)
Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)
Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie (DPGG)
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV)
Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie (DVT)
Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP)
Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG)
Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose (M.E.G.)
Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP)
Systemische Gesellschaft (SG) Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V.
Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e.V.  (VPP im BDP)
Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP)
Verband für Integrative Verhaltentherapie (VIVT)

Mitgliederrundbrief 84

Der Mitgliederrundbrief 84 ist erschienen. Sie finden Ihn im Mitgliederbereich.

Auis dem Inhalt:

Dieser Rundbrief steht ganz im Zeichen der Reform der Psychotherapierichtlinien, die voraussichtlich zum 01.04.2017 in Kraft treten wird. Wir haben ihn bewusst ein wenig später als üblich erstellt, um Sie mit den aktuellen Informationen darüber zu versorgen, was der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) am 16.6.2016 beschlossen hat. Diese Reform wird den Praxisalltag von uns allen mehr oder weniger stark beeinflussen und verändern. Wie die einzelnen Neuerungen im Detail geregelt werden und wie der bvvp sie bewertet, wird von Jürgen Doebert im Text sehr anschaulich beschrieben. Völlig offen ist die Honorierung der neu eingeführten Leistungen (Sprechstunde und Akutbehandlung). Die Vergütung dieser Leistungen wird erst später vom erweiterten Bewertungsausschuss (eBA) festgelegt werden.

In eigener Sache:

In Zukunft werden wir wie bisher die Mitglieder im Rundbrief umfangreich mit Informationen zu den aktuellen Hamburger Themen versorgen, versuchen uns aber auf die wichtigsten Informationen aus dem Bundesverband zu beschränken.

Damit Sie - wie gehabt - umfangreich informiert sind, werden wir allen Mitgliedern den bvvp-Newsletter zukommen zu lassen, aus dem sich viele bisherige Themen des Mitgliederrundbriefes rekrutierten. 

ZI-Panel 2016

Im Rahmen der siebten Erhebungsrunde haben in dieser Woche rund 47.200 Praxen von Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten ein erstes Schreiben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) mit allen wichtigen Informationen und der Bitte um Teilnahme am Zi-Praxis-Panel (ZiPP) erhalten.

Wir möchten Sie wie jedes Jahr um Ihre Teilnahme bitten!

Das ZiPP ist die einzige jährliche repräsentative Erhebung zur wirtschaftlichen Situation der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten insgesamt und stellt eine wichtige Datengrundlage für die Honorarverhandlungen von KBV und Krankenkassen sowie für die Weiterentwicklung des EBM dar. Diese sind gesetzlich verpflichtet, die Entwicklung der Betriebs- und Investitionskosten bei der jährlichen Anpassung des Orientierungswertes und damit der Preise ärztlicher und psychotherapeutischer Leistungen zu berücksichtigen.

In den vergangenen Jahren konnte das ZiPP stets auf Nachholbedarf bei der Vergütung verweisen.

Erstmals nutzt der Bewertungsausschuss ausgewählte ZiPP-Daten im Rahmen der Weiterentwicklung des EBM!! Dafür haben das Zi und das Institut des Bewertungsausschusses (InBA) im vergangenen Herbst einen Vertrag geschlossen. Bei der aktuellen Befragung geht es um Daten aus dem Zeitraum 2012 bis 2015, zum Beispiel zu Aufwendungen und Erlösen der Praxis aus kassen- und privatärztlicher Tätigkeit. Auch Informationen zur Personalausstattung, zur Versorgungsstruktur sowie zur Arbeitszeit der Praxisinhaber und Praxismitarbeiter werden benötigt.

Die angeschriebenen Ärzte und Psychotherapeuten bekommen ab dem 17. Juni einen mehrseitigen Fragebogen, den sie bis Ende September ausfüllen sollen. Die Finanzangaben zur Praxis müssen vom Steuerberater testiert werden. Für den Aufwand bei Arzt und Steuerberater zahlt das Zi eine Aufwandspauschale von 200 Euro für Einzelpraxen und 350 Euro für Gemeinschaftspraxen.

Praxen, die online ihre Daten erfassen und übermitteln, erhalten kostenfrei einen persönlichen Finanzbericht mit Planungsoption. Die sogenannte Chefübersicht gibt dem Praxisinhaber einen Überblick zu den Praxisfinanzen und unterstützt ihn bei der Planung des kommenden Jahres.

Nach Abschluss der Datenauswertung erhalten alle Teilnehmer einen individuellen Praxisbericht mit Vergleichskennzahlen. Anhand der Kennzahlen können sie einschätzen, wo ihre Praxis im Vergleich zur Fachgruppe wirtschaftlich steht.

Bitte beachten Sie, wenn Sie an der Erhebung teilnehmen möchten, die Hinweise des bvvp (per Email an die Mitglieder).
Gerne können Sie sich mit Anregungen zum Fragebogen oder bei Unklarheiten beim Ausfüllen des Fragebogens auch an die Bundesgeschäftsstelle des bvvp wenden.

Bitte beachten Sie: Eine freiwillige Teilnahme an der Erhebung ist inzwischen nicht mehr möglich!

Das ZiPP unterscheidet bei der Auswertung nach wie vor nicht zwischen halben Sitzen und ganzen Sitzen. Wenn Sie also Ihren Tätigkeitsumfang mit einem halben Sitz entsprechend reduziert haben, erfolgt keine entsprechende Anpassung bei der Auswertung Ihrer Daten an den halbierten Versorgungsauftrag und wir raten dann von einer Teilnahme ab.


Dipl.-Psych. Tilo Silwedel
Vorstandsmitglied bvvp
 
 

bvvp-Pressemitteilung: Psychotherapeuten wollen die Politik der KBV auch im Vorstand mitgestalten

 

Im Rahmen der Aussprache zu den Berichten der beiden KBV-Vorstände, Dr. Gassen und Dipl.-Med. Feldmann in der Vertreterversammlung der KBV in Hamburg begrüßte Dipl.-Psych. Jürgen Doebert, einer der sechs Vertreter der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (PP/KJP) in der KBV-VV, jede Bemühung der beiden Vorstände um ein gemeinsames Vorgehen. „Bei jedem Streit, auch zwischen Hausärzten und Fachärzten, haben wir Psychotherapeuten, auch die ärztlichen Psychotherapeuten das Nachsehen, denn wir geraten zwischen die Fronten.“ Seit 16 Jahren seien die PP/KJP nun in der Selbstverwaltung, schätzten sie und wollten sie erhalten, sähen aber – kaum, dass sie angekommen seien – viele Kräfte am Niedergang von KVen und KBV arbeiten. „Wir wollen auch Verantwortung übernehmen. Die Zeit für ein Vorstandsamt für einen Psychotherapeuten ist gekommen. Vielleicht können wir sogar mit unseren spezifischen Fähigkeiten dazu beitragen die Zusammenarbeit zu verbessern!“

Der bvvp-Vorstand begrüßt und unterstützt diese Aussagen und appelliert an alle Kolleginnen und Kollegen, bei den bevorstehenden Wahlen in großer Zahl teilzunehmen, um das Gewicht der ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zu erhöhen.

Berlin, den 24.05.16

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