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bvvp-Hamburg: Wer wir sind

Der bvvp-Hamburg ist als integrativer Berufsverband der einzige, der die Interessen aller psychotherapeutischen Berufsgruppen (rztliche Psychotherapeuten, Psychiater, Fachrzte fr psychosomatische Medizin, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) mit allen sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren (analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) gleichermaen und engagiert vertritt.
Im Vorstand des bvvp-Hamburg sind rzte wie Psychologen, Therapeuten fr Erwachsene wie KJP und alle drei in der Richtlinienpsychotherapie zugelassenen Verfahren vertreten. Mitglieder des Vorstands des bvvp-Hamburg arbeiten in den Gremien der KV ebenso wie in der rzte- und der Psychotherapeutenkammer mit.

bvvp Pressemitteilung: Prüfbericht des IQWiG bestätigt Wirksamkeit von Systemischer Psychotherapie –
bvvp hofft auf zügige sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Psychotherapie

Mit der Nutzenbewertung der Systemischen Therapie durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Neuland betreten. Bisher hatte er ohne zusätzliche wissenschaftliche Expertise eine Verfahrensbewertung vorgenommen – so bei der Bewertung der Gesprächspsychotherapie, der eine sozialrechtliche Anerkennung verwehrt wurde. Dabei hatte sich der G-BA in Gegensatz zu einer wissenschaftlichen Expertenkommission der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gesetzt, die hinreichende Belege für den Nutzen feststellen konnte.

Erfreulich an der nun vorliegenden Nutzenbewertung durch das IQWiG, das dem G-BA zuarbeitet, ist, dass es wie damals die Expertenkommission der BPtK den Nutzen nach 4 Abstufungen vornimmt: Nachweis, Hinweis, Anhaltspunkt und kein Anhaltspunkt. Eine vom G-BA angewandte inadäquate Dichotomie von Nutzennachweis oder kein Nutzen wurde dadurch vermieden.
Außerdem wurden erstmalig patientenrelevante Endpunkte, z.B. langfristige Störungsreduktion oder Heilung, Verbesserung der Lebensqualität oder geringere Morbidität zur Nutzenbewertung herangezogen.

„Das stellt einen neuen Schritt in der Verfahrensbewertung dar“, meint Ariadne Sartorius von Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten. „Bisher wurden Verfahren vom G-BA verkürzt fast ausschließlich nach Wirksamkeitsnachweisen bewertet, nicht aber nach dem Patientennutzen.  Dieser ist bisher lediglich unterstellt oder abgesprochen worden.“

Diese neue Vorgehensweise des IQWiG fordert den G-BA nun heraus, die bisherige Bewertungspraxis neu zu überdenken und auszurichten. Damit dieses in fairer Weise im Vergleich zu den anerkannten Richtlinienverfahren vonstatten gehen kann, ist es von zentraler Bedeutung, dass beim neu zu bewertenden Verfahren nicht strengere Maßstäbe angelegt werden als bisher üblich.
Dies bezieht sich v.a. auch auf die patientenrelevanten Endpunkte, die in bisherigen Prüfverfahren  eine untergeordnete Rolle gespielt hatten. Hier gilt für alle Verfahren, dass Nutzennachweise anhand von patientenrelevanten Endpunkten  bisher viel zu wenig beforscht wurden und eine Schadensforschung praktisch nicht existiert. So ist die Feststellung des IQWiG, dass keine verwertbaren Daten zum Endpunkt unerwünschte Ereignisse vorliegen, sodass eine Gesamtabwägung zum Nutzen und Schaden nicht möglich ist, absolut kein Spezifikum der Systemischen Therapie – sondern ein Hinweis auf die allgemeine Evidenzlage. Ariadne Sartorius, bvvp, stellt dazu fest: „Dieses generelle Forschungsdefizit ist überhaupt nicht zufällig: Für die Beforschung der Psychotherapie gibt es – im Gegensatz zur Beforschung von Medikamenten - keine finanzstarken Pharmafirmen, die mit den Studien ihre Produkte diese in die Versorgung einführen bzw. dort vermarkten wollen.“

Die Untersuchung des IQWiG zeigt auf, dass die Systemische Therapie in einem breiten Anwendungsfeld Hinweise und Anhaltspunkte für einen Nutzen aufweisen kann: Bei Angststörungen und Zwangsstörungen, depressiven Störungen, Essstörungen, gemischten Störungen, körperlichen Erkrankungen, psychotischen Störungen und Substanzkonsumstörungen.

Für die Anerkennung als Richtlinienverfahren ist gerade die Anwendungsbreite ein entscheidendes Kriterium, damit das breite Spektrum der Psychotherapie nachsuchenden Patienten auch vom Psychotherapeuten behandelt werden kann.
Die Datenlage zeigt zusammengefasst einen vergleichbaren Nutzen mit anderen Richtlinienverfahren. Gerade angesichts der hohen individuellen Besonderheiten psychischer Störungen, selbst bei gleicher Störungsdiagnosen bedarf der derzeitige status quo der Richtlinienverfahren dringend einer Ergänzung: Nicht jedes Verfahren ist für jeden Patienten geeignet. Während auf Seiten der medikamentösen Therapie man auf eine Vielzahl unterschiedlicher Psychopharmaka mit verschiedenen Wirkansätzen zurückgreifen kann und damit eine breite Differenzialindikation möglich ist, droht ausgerechnet bei der Psychotherapie eine zunehmende Verarmung der Verfahren, wenn nicht endlich die vier wissenschaftlichen psychotherapeutischen Grundausrichtungen, neben den klassischen Verfahren Verhaltenstherapie und psychodynamische Verfahren auch die Systemische Therapie und die Humanistische  Psychotherapie, in der Patientenversorgung ihren Platz haben können.

In Deutschland müssen die sogenannten Neuen Verfahren einen viele Jahre dauernden Hürdenlauf nehmen, zuerst Wirksamkeit und Nutzen beim Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie, bestehend aus sechs Ärztlichen und sechs Psychologischen bzw. KJP-Wissenschaftlern, nachweisen und dann noch einmal ein jahrelang sich hinziehendes, quasi verdoppeltes Verfahren zum Wirksamkeits- und Nutzennachweis beim G-BA durchlaufen. Was beim Dieselskandal ein zu wenig an Kontrolle ist, ist hier ein Zuviel an Überprüfung. „Wir sehen da auch den Gesetzgeber in der Pflicht, im Patienteninteresse hier Hindernisse der Zulassung von Verfahrensvielfalt im Rahmen der Reform der Psychotherapeutenausbildung zu beseitigen“, meint Martin Klett, stellvertretender Vorsitzender des bvvp-Vorstandes. 

Vorerst kommt es allerdings auf den G-BA an, dass er in einem fairen Verfahren die Systemische Therapie zur Behandlung von Kassenpatienten zulässt.   

Berlin, den 24.08.17

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten – kurz bvvp – ist der einzige Verband, der sich berufsgruppen- und verfahrensübergreifend für die Interessen aller VertragspsychotherapeutInnen einsetzt. In ihm haben sich über 5.000 Ärztliche PsychotherapeutInnen, Psychologische PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen aller anerkannten Richtlinienverfahren zusammengeschlossen.


Neue Praxisinformation zur Verordnung für Psychotherapeuten

Was Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zur Verordnung von Krankenhausbehandlung und Krankenbeförderung wissen sollten, hat die KBV in einer neuen Praxisinformation zusammengestellt. Dazu gehört beispielsweise, in welchen Fällen verordnet werden darf und welche Formulare verwendet werden.
 
Da die Verordnung von Leistungen ein Novum für Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ist, werden in der Praxisinformation zunächst einige Regeln und Grundlagen erläutert. Anschließend werden Details zur Verordnung von Krankenhausbehandlung und Krankenbeförderung vorgestellt.
 
Quelle und weiter: http://www.kbv.de/html/1150_29850.php , 06.07.17

Neue Broschüre zur Verordnung von Soziotherapie erschienen

Soziotherapie ist ein Hilfsangebot für psychisch schwer kranke Patienten. Die KBV stellt die Leistung in einer neuen Broschüre vor und gibt Hinweise zur Verordnung. Das Heft steht online bereit und kann kostenlos heruntergeladen werden.

 

http://www.kbv.de/html/1150_26873.php

bvvp Pressemitteiung zum Arbeitsentwurf des BMG für die Novellierung der Psychotherapeutenausbildung

bvvp Pressemitteilung


Stellungnahme des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) zum Arbeitsentwurf des BMG für die Novellierung der Psychotherapeutenausbildung

Das geplante Gesetz schließt an das ursprüngliche Psychotherapeutengesetz aus dem Jahre 1998 an und soll die damaligen Regelungen durch ein eigenständiges Psychotherapiestudium mit anschließender Weiterbildung refor-mieren. Der bvvp begrüßt, dass im BMG und bei den politischen Parteien die Bereitschaft vorhanden ist, sich dieses Reformvorhabens anzunehmen, nachdem in einem langen und schwierigen demokratischen Abstimmungs-prozess der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in der Bundespsychotherapeutenkammer und auf dem Deutschen Psychotherapeutentag die grundlegenden Forde-rungen nach einem solchen Gesetz und dessen Eckpunkte definiert wurden. Ausgangspunkte für die Forderung waren insbesondere die fehlende Finanzierung und der unklare rechtliche Status in der sogenannten Praktischen Tätigkeit sowie die unklaren Zugänge zur Ausbildung. Der bvvp begrüßt, dass mit der Reform die Basis dafür gelegt wird, dass die neuen Regelungen für Aus- und Weiterbildung dazu führen, dass die Psychotherapeuten in ihrer Ausbildung klare rechtliche und finanzielle Bedingungen vorfinden werden. Erfreulich ist außerdem, dass der Zugang über die bisherigen Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen erhalten bleibt und alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren dort gelehrt und beforscht werden sollen. Leider nennt das BMG an der Stelle nicht explizit die vier Grundorientierungen der Psychotherapie (psychodynamisch, systemisch, humanistisch und verhaltenstherapeutisch) wie im Beschluss des 25. Deutschen Psychotherapeutentages gefordert wurde. Der bvvp hegt außerdem große Bedenken, ob die Dauer des Studiums mit 10 Semestern ausreichend sein wird um Psychotherapeuten qualifiziert auszubilden.

In ihren Kammern können sich die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendli-chenpsychotherapeuten nach der Reform die Möglichkeit eröffnen, die Regularien der Weiterbildung mit ihrer eigenen beruflichen Kompetenz zu organisieren.

Der bvvp vertritt Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und ärztliche Psychotherapeuten. Die geplante Reform stellt eine nicht zu unterschätzende Umordnung der psychotherapeuti-schen Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten dar. Die Zusammenlegung der Berufsgruppen der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeuten zu einem einheitlichen Beruf mit nur einer Approbation bedeutet die Notwendigkeit, in kluger Abwägung die Vorteile gewachsener beruflicher Identität und Ausbildungsschwerpunkte ins Verhältnis zu setzen zu den Notwendigkeiten begrenzter Ausbildungsmöglichkeiten in einem Studium.

In ähnlich kluger Weise müssen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Ausbildung und Kompetenz zwischen ärztlichen Psychotherapeuten (gemeint sind: Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fach-ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärzte für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Ärzte mit der Zusatzqualifikation Psychotherapie und / oder Psychoanalyse) und den Angehörigen der nach der Reform aus- und weitergebildeten Psychotherapeuten diskutiert und austariert werden. Es ist die feste Überzeugung des bvvp, dass dies nur im gegenseitigen Respekt und unter Anerkennung gewachsener Strukturen und Unterschiede gelingen kann. In diesem Zusammenhang begrüßt der bvvp die Beibehaltung des wissenschaftlichen Beirats, der die Kooperation der Bundesärztekammer und Bundespsychotherapeutenkammer institutionell sichert.

Der bvvp fordert den Gesetzgeber auf, bei der schwierigen Namensgebung, die sich schon darin äußert, dass im Entwurf noch keine Festlegung erfolgte, im Dialog mit allen Beteiligten zu einer Lösung zu kommen, die möglichst hohe Transparenz für die Patienten darüber darstellt, welche Kompetenzen sie bei dem Psychotherapeuten vor-finden, den sie aufsuchen. In diesem Zusammenhang steht der bvvp der im Entwurf vorgeschlagenen Einführung von Modellstudiengängen, die Psychotherapeuten ohne Medizinstudium die Kompetenzen zur Verordnung von Medikamenten vermitteln sollen, sehr skeptisch gegenüber. Für diesen Vorstoß des BMG gibt es keinen entspre-chenden Beschluss des Deutschen Psychotherapeutentages. Der bvvp fordert daher, diesen Passus zu streichen und zunächst eine ausführliche grundsätzliche Diskussion in der Profession dazu zu führen.

Der Vorstand des bvvp weist darauf hin, dass es zur Kernkompetenz der Psychotherapeuten aller Grundberufe gehört, Krankheiten mit psychischen Mitteln zu behandeln.

Die Novellierung wird es nicht zum Nulltarif geben. Der bvvp betont die Notwendigkeit tragfähiger Finanzierungs-konzepte für die Aus- und insbesondere für die Weiterbildung, um die hohe Qualität in der Versorgung von psy-chisch erkrankten Menschen aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Berlin, den 02.08.17
 
Anfragen und Interviewwünsche bitte an:
Dr. F. R. Deister, Felix-Dahn-Str. 25, 60431 Frankfurt,


PM - Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich - Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung!!!!

In seiner Sitzung am 21.06.2017 hat der Bewertungsausschuss seinen Beschluss vom 29.3.2017 zur Vergütung der neuen Leistungen korrigiert. Im Folgenden finden Sie die Pressemitteilung der drei Koalitionsverbände auf Bundesebene.

Damit werden die neuen Leistungen nun in gleicher Höhe vergütet wie die genehmigungspflichtige Psychotherapie und erhalten auch einen Strukturzuschlag in gleicher Höhe.

Wir hatten in den letzten Erläuterungen zum Honorarbescheid dazu aufgefordert, die Pauschalen zur Förderung der fachärztlichen Grundversorgung (PFG, 22216/23216 und 22218/23218) bei den neuen Leistungen händisch in Ihrem Abrechnungsprogramm hinzuzufügen. Diese Empfehlung erübrigt sich nun, denn die Psychotherapeutische Sprechstunde wurde von der KO-Liste für die PFG genommen. Somit wird die PFG bei entsprechenden Patienten in den meisten KVen automatisch hinzugefügt. In KVen, in denen das nicht automatisch passiert, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Landesvorstand, wie die genaue Handhabung nun erfolgen soll.

Für die Akutbehandlung sehen wir auch auf dem Klageweg hingegen keine Erfolgschancen für die PFG.

Auch wenn das Ergebnis weiterhin nicht unserer Vorstellung von einer wirklich angemessenen Vergütung entspricht, ist es doch eine kleine Verbesserung. Wir warten nun auf das BSG.

Die Pressemitteilung von bvvp - DPtV - VAKJP


Mitteilung der KBV



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