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Psychische Erkrankungen bedürfen einer fachlichen DiagnostikDie BARMER Ersatzkasse kommt in ihrem diesjährigen Arztreport zu der Feststellung, dass immer mehr junge ...weiterlesen
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Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp begrüßt die Entscheidung der Verhandlungskommission von Union und SPD, bei der Honorarfrage keine Schnellschüsse vorzunehmen.„Wir ...weiterlesen
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Die Delegierten des bvvp haben sich auf ihrer Versammlung am 09.03.2018 in Fulda gegen den im Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur ...weiterlesen

bvvp-Hamburg: Wer wir sind

Der bvvp-Hamburg ist als integrativer Berufsverband der einzige, der die Interessen aller psychotherapeutischen Berufsgruppen (rztliche Psychotherapeuten, Psychiater, Fachrzte fr psychosomatische Medizin, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) mit allen sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren (analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) gleichermaen und engagiert vertritt.
Im Vorstand des bvvp-Hamburg sind rzte wie Psychologen, Therapeuten fr Erwachsene wie KJP und alle drei in der Richtlinienpsychotherapie zugelassenen Verfahren vertreten. Mitglieder des Vorstands des bvvp-Hamburg arbeiten in den Gremien der KV ebenso wie in der rzte- und der Psychotherapeutenkammer mit.

bvvp Presseerklärung
bvvp fordert: Psychotherapie soll als Kernfach eines modernen Gesundheitssystems definiert werden

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) begrüßt, dass der neue Gesundheitsminister Spahn mit Schwung an seine neue Aufgabe geht. Er hat sich verschiedentlich dazu geäußert, dass er die ambulante Versorgung verbessern will. Der bvvp geht davon aus, dass der Minister dabei auch an die Versorgung psychisch Kranker gedacht hat.
Da er dies bisher aber nicht explizit erwähnt hat, weist der bvvp darauf hin, dass dieser Bereich besonders wichtig ist. Damit einher geht die Forderung und Bitte des bvvp, dass sich der Minister mit großer Sorgfalt um diesen Bereich kümmert, und sich mit Vertretern des Faches abspricht, bevor er große Würfe wagt. Psychotherapeutische Versorgung und die Behandlung psychisch kranker Menschen unterliegen in mancher Hinsicht anderen Regeln und Gesetzmäßigkeiten als die Behandlung somatischer Krankheiten. Das sollte von dem offenbar tatendurstigen Gesundheitsminister unbedingt berücksichtigt werden.
Die Gesundheitspolitik in unserem Land muss realisieren, dass in einer Welt, in der sich die Behandlung von Krankheit technisiert und das Gesundheitswesen digitalisiert, menschliche Individualität aus dem Blick zu geraten droht. In dieser Situation ist abzusehen, dass die Qualität ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung zunehmend daran gemessen werden wird, wie viel Zeit und Raum für die Patienten mit ihrer persönlichen Lebens- und Krankheitsgeschichte zur Verfügung stehen. Schon jetzt suchen z.B. alte Menschen beim Hausarzt nicht mehr nur medizinischen Rat. Sie suchen persönliche Behandlung, Kontakt und ei-en Weg aus der Vereinsamung.
Die Bemühungen in der Politik und der Medizin, den Kontakt zum Patienten digital zu organisieren und telemedizinisch zu gestalten, sind deshalb nicht nur als Fortschritt zu sehen. Als Psychotherapeuten müssen wir warnen: Immer mehr Technisierung hat zur Folge, dass die Patienten immer weniger als Personen wahrgenommen werden. Die Zunahme depressiver Erkrankungen kann auch das Ergebnis dieser Prozesse sein, die befördern, dass allein gelassene Menschen die verloren gegangene menschliche Zuwendung als Krankheit kommunizieren.
In einer Welt, in der das zur Verfügung stehende Geld auch Maßstab dafür ist, wie sehr eine gesellschaftliche Aufgabe ernst genommen wird, müssen wir den Minister dringend bitten, mit dafür zu sorgen, dass ausreichend Honorar für die Behandlung psychisch kranker Menschen zur Verfügung steht.
Immer noch hat die Psychotherapie innerhalb der übrigen medizinischen Fachgebiete bei Weitem weder von ihrem Status noch von ihrer Honorierung her das Gewicht, das sie inzwischen in der Versorgung kranker Menschen hat. Zeitgebundene sprechende Medizin und psychotherapeutische Behandlungen können weder schneller abgeleistet, noch können sie delegiert oder aufgrund der Weiterentwicklung der Technik effektiver gestaltet werden. Psychische Entwicklungsprozesse brauchen Zeit und die Geduld des Arztes oder Psychotherapeuten und die Sicherheit eines ausreichenden zeitlichen Rahmens.
An technikbasierter Medizin und an Pharmazeutika wird dagegen sehr viel verdient: Medizin, Labor-, Radiologie- und Computertechnik in der Digitalisierung sowie die Pharma-Forschung sind wichtige konkurrierende Industriezweige. So wertvoll sie auch sein mögen, so geringschätzend werden zugleich zuwendungsorientierte Verfahren wie die Psychotherapie behandelt.
Zu Recht soll in der Psychotherapeutischen Sprechstunde abgeklärt werden, ob nicht auch andere psychosoziale Stellen die Behandlung und Beratung der Patienten übernehmen können. Als Psychotherapeuten sehen wir jedoch, dass es immer weniger solche Stellen gibt, in denen bisher prophylaktisch manche Zuspitzung von
Konflikten zur Krankheit verhindert werden konnte. Inzwischen kommen immer mehr
dieser Menschen krank in die psychotherapeutischen Praxen.
Insofern ein klarer Appell an unseren neuen Gesundheitsminister Herrn Jens Spahn:


Definieren Sie die Psychotherapie konstruktiv und offensiv als eines der Kernfächer unseres Gesundheitssystems und sorgen Sie für eine sachgerechte Abbildung der Leistungen der sprechenden Fächer in EBM und GOÄ.


Anbei eine Aufstellung, die zeigt, dass in der Psychotherapie keine „Zweiklassenmedizin“ besteht, weil sich GKV und PKV in diesem Bereich kaum unterscheiden. In mancher Hinsicht sind die Bedingungen in der GKV im Bereich Psychotherapie sogar günstiger.

für den bvvp Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr, 1. Vorsitzender
Berlin, 26.02.2018

Mitgliederversammlung des bvvp-Hamburg am 18.04.2018 in den Räumen der KV Hamburg

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, den 18.04.2018 um 19.30 Uhr s.t. in der KV Hamburg, Saal 5 + 6, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg, statt.

Dort werden wir Sie auch über die neuesten Entwicklungen zur TI-Infrastruktur informieren und erläutern, warum wir weiterhin dazu raten, auf die aktuellen Angebote von Psyprax, elephant, Smarty und anderen Praxisverwaltungsprogrammen nicht einzugehen, sondern die Entwicklung in Ruhe weiter abzuwarten.

Neben den verpflichtenden Tagesordnungspunkten soll es Gelegenheit geben, sich persönlich kennenzulernen, mit dem Vorstand ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen ...
                   

Wir freuen uns auf ihr Kommen!Thomas2.JPG__1522238172.jpg
für den VorstandDr. Thomas Jaburg

 

 

bvvp-Pressemitteilung: Keine 2-Klassen-Medizin in der Psychotherapie

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp begrüßt die Entscheidung der Verhandlungskommission von Union und SPD, bei der Honorarfrage keine Schnellschüsse vorzunehmen.
„Wir Psychotherapeuten haben nur eine Chance, zusammen mit der sprechenden Medizin bei einer gemeinsamen Gebührenordnung vernünftig berücksichtigt zu werden, wenn das Thema von Fachleuten mit großer Detailkenntnis bearbeitet wird“, so der Vorsitzende des bvvp, Benedikt Waldherr.
Der bvvp fordert deshalb schon jetzt, dass in die entsprechende Kommission Fachleute aufgenommen werden, die die Besonderheiten der Leistungserbringung durch Psychotherapeuten vertreten können. „Wir Psychotherapeuten sind nicht in der Versuchung, eine Zweiklassenmedizin zu betreiben, da die Vergütung für die Privatpatienten so niedrig ist, dass sie keinerlei wirtschaftlichen und organisatorischen Vorteil gegenüber der Behandlung von gesetzlich Versicherten bietet,“ betont die stellvertretende Vorsitzende Angelika Haun.
Seit Jahren werden Psychotherapeuten auf eine zukünftige Anpassung von GOÄ und EBM vertröstet mit der Parole, dass nun aber wirklich die sprechende Medizin, die eigentlich zuhörende Medizin heißen müsste, gegenüber den technischen Fächern besser bezahlt werden müsste.
Die große Koalition hat jetzt die Chance, der Selbstverwaltung Vorgaben zu machen, mit der eine gerechtere Verteilung der Mittel bei den Honoraren gewährleistet wird.
Der Vorstand des bvvp sieht in der Möglichkeit, dass die bisherige Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Frau Widmann-Mauz, Gesundheitsministerin werden könnte, eine Person an entscheidender Stelle, die die Psychotherapie schon immer als wichtigen Bereich mit eigenem Regelungsbedarf und eigenen Arbeitsbedingungen im Blick hatte.
Der bvvp begrüßt außerdem, dass der zügige Abschluss der Ausbildungsreform der Psychologischen und Kinder- und Jugendlichen-PsychotherapeutInnen als Ziel in das Koalitionspapier aufgenommen wurde.
Der bvvp ist der einzige Verband, der sich berufsgruppen- und verfahrensübergreifend für die Interessen aller VertragspsychotherapeutInnen einsetzt. In ihm haben sich über 5.000 Ärztliche PsychotherapeutInnen, PsychologischePsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen alleranerkannten Richtlinienverfahren zusammengeschlossen.

Quelle: bvvp, 09.02.18

bvvp-Pressemitteilung: bvvp beschließt auf seiner Delegiertenversammlung eine Resolution gegen den Modellstudiengang Psychopharmakotherapie in der Psychotherapieausbildung

 

Die Delegierten des bvvp haben sich auf ihrer Versammlung am 09.3.2018 in Fulda gegen den im Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung vorgesehenen Modellstudiengang zur Verordnung von Psychopharmaka ausgesprochen – und eine entsprechende Resolution verabschiedet.
Sie betonen darin, dass PsychotherapeutInnen - ärztliche wie psychologische und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen - ihrem Selbstverständnis nach wesentlich psychotherapeutische Methoden zur Heilung und Linderung psychischer und psychisch bedingter körperlicher Störungen nutzen, was auch weiterhin das Mittel der Wahl bleiben solle.
Den Stellenwert der Behandlung psychischer Störungen mit Medikamenten bei entsprechenden Indikation erkennen sie dabei jedoch an, sie sehen aber die Verordnung von Medikamenten alles etwas an, was originär zum Aufgabenfeld der Ärzte gehört. Die Delegierten betonen dabei ausdrücklich die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen den Heilberufen.

Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr
Quelle: bvvp, 09.03.18

Bundesdelegiertenversammlung 08-10.03.2018 in Fulda: Berufspolitik darf auch Spaß machen!

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v.l.: Katharina van Bronswijk (bvvp-PiA-Vertreterin), Beate Glüsing (bvvp-Hamburg Geschäftsstelle), Ariadne Sartorius (bvvp Bund, Beisitzerin), Dr. Thomas Jaburg (2. Vors. bvvp-Hamburg), Anna Ziebell (Delegierte bvvp-Hamburg)

 

                       Hier berichtet das Junge Forum:Katharina_stehend.jpeg__1520955357.jpg

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