Liebe Mitstreiterinnen und
Mitstreiter,
die Vorbereitungen für den
2.Protesttag der Ärzte am 24.3.2006 in Berlin sind in vollem Gange. Viele
organisatorische Fragen sind geklärt, ein professionelles Event Management wird
dafür Sorge tragen, dass das Geschehen auch in die hinterste Reihe übertragen
wird.
Die Homepage http://www.protesttag.de bietet immer
aktuell die neuesten Infos über den 2. Nationalen Protesttag in Berlin am
24.3.2006. Bitte prüfen Sie, ob auf der Seite "Unterstützer" Ihr
Verband richtig aufgeführt ist. Verlinken Sie von Ihrer Homepage zu
Protesttag.de, damit Ihre Mitglieder immer auf dem Laufenden sein können.
Die Demonstration beginnt
nach der derzeitigen Planung gegen 12 Uhr am roten Rathaus in der Nähe des
Alexanderplatzes und endet auf der Westseite des Brandenburger Tors. Es wird
eine Eröffnungskundgebung und eine Schlusskundgebung bis etwa 15 Uhr geben.
Sobald die Details
feststehen, werden sie rechtzeitig auf der Homepage angezeigt werden. Bitte
deshalb immer wieder dort nachschauen. Das betrifft z.B. die Frage nach den
Busparkplätzen, Rednerliste usw.
Wenn Sie sich mit den
Mitgliedern Ihres Verbandes/Ihrer Gruppe vor der Demo treffen wollen, sollten
Sie einheitliche auffällige Erkennungszeichen tragen oder innerhalb Ihrer
Gruppe einen Treffpunkt am Rande des Platzes oder in der Nähe vereinbaren.
Wir müssen uns alle darüber
im Klaren sein, dass der 24.3.2006 zunächst den Höhepunkt des Teils der
Protestwelle darstellen wird, der sich vor den Augen der Medien und der
Öffentlichkeit unmittelbar „auf der Strasse“ abspielt.
Von den Reaktionen der
politisch verantwortlichen Mandatsträger in Berlin wird es abhängen, wie der
Protest in den darauf folgenden Wochen gemeinsam artikuliert, gestaltet und
verstärkt werden muss.
Die Essener Resolution, das
gemeinsame Eckpunktepapier der großen Verbände und die gemeinsame Ablehnung der
Bonus-Malus-Regelung des AVWG sollen der Politik zeigen, dass wir Ärzte
ernsthaft bereit sind, an einem zukunftsfähigen Gesundheitssystem in
Deutschland mitzuarbeiten. Ärzte, andere Leistungserbringer und Patienten
brauchen verlässliche, nachhaltige Rahmenbedingungen und
Planungssicherheit.
Sollten unsere berechtigten
Interessen nicht gehört werden und unsere zentralen Forderungen von der Politik
verwässert werden, müssen wir mit gemeinsamen und unmissverständlichen Taten
und Sanktionen die Existenzbedrohung für Tausende von Praxen abwehren.
Auf der Seite http://www.protesttag.de finden Sie auch
nützliche Downloads von Plakaten und Aushängen zum Protesttag, sowie
Unterschriftslisten, auf denen Patienten Ihrem Willen nach Erhalt der
wohnortnahen Versorgung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte Ausdruck
verleihen können.
Wir möchten hiermit noch
einmal eindringlich dafür werben, in den Bemühungen für eine Mobilisation der
Basis in den Regionen und Netzen vor Ort nicht nachzulassen.
Wir wünschen allen
Beteiligten dabei viel Erfolg und eine unbeschwerte Anreise nach
Berlin.
Freie Ärzteschaft e.V.
v.i.S.d.P.: Hans-Peter Meuser
Zum Stadtbad 31
40764 Langenfeld
Tel. 02173-9949-0
Fax 02173-9949-40