Aktuelle Nachrichten

09.07.2018

Aktuell Info-Kompakt: Informationen zur Telematik-Infrastruktur - nur für Mitglieder

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Telematik-Infrastruktur macht erneut Schlagzeilen, aber leider weiterhin keine positiven – im aktuellen bvvp Info-Kompakt Nr. 6, finden Sie die wichtigsten Informationen zum derzeitigen Sachstand.

Das Dokument finden Sie auf den internen Seiten.

09.07.2018

Der bvvp-online-Newsletter Nr. 7/18 liegt vor

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 7/18.

Die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung und auch die TI-Anbindung sind weiterhin wichtige Themen für heiße Diskussionen und z.T. gibt es auch neue Informationen.

Aber es gibt parallel noch einiges Anderes, was uns intensiv beschäftigt. So wurde z.B. eine neue Leitlinie ADHS veröffentlicht, an der der bvvp mitgearbeitet hat, deren Ergebnis und Endfassung er aber nicht ganz befriedigend findet. Wir haben dazu eine Pressemitteilung verfasst, die jedoch in einer psychotherapeutischen Mailingliste angegriffen und falsch interpretiert wurde, wie das im Netz oft so ist. Da kann man leider nichts machen.

Weitere Leitlinien befinden sich nach wie vor in Arbeit. So steht die Leitlinie Schizophrenie kurz vor der Veröffentlichung. Und die Entwicklung der Leitlinie Borderline befindet sich noch in der Anfangsphase. Die Arbeit geht uns also nicht aus. Ausführliche Infos zu diesen und weiteren Themen finden bvvp-Mitglieder im Newsletter.

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

03.07.2018

bvvp Pressemitteilung aktuell

Leitlinie ADHS: Es fehlen Langzeitstudien und ein wissenschaftlicher Diskurs - Der bvvp fordert von der Politik Lösungen

Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier.

26.06.2018

„Masse statt Klasse“ – Patientinnen und Patienten werden zu Stückgut und Behandler zu Akkordarbeitern

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) lehnt den Vorschlag der Krankenkassen, sowohl die regulären Praxisöffnungszeiten auszudehnen als auch sie auf Abende und Wochenenden auszudehnen, entschieden ab.

„Damit wird eine Vorstellung der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlungstätigkeit geschaffen, in der die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten zu Heilmaschinen entwertet werden, die nach Belieben ihre Betriebsdauer und -geschwindigkeit erhöhen können“, kritisiert Ulrike Böker, Mitglied des bvvp-Bundesvorstands.

Gerade in der psychotherapeutischen Arbeit mit Patientinnen und Patienten gibt es eine persönliche Belastungsgrenze der Therapeuten. Dasselbe gilt auch für andere Fachbereiche der Medizin. Die Beachtung dieser Grenze garantiert die gute Qualität der Therapie und die Zufriedenheit aller Beteiligten. Zuwendung und Zeit sind grundsätzliche Wirkfaktoren für eine erfolgreiche Behandlung.

Die ausführliche Begründung für die Positionierung des bvvp gegen eine Ausweitung der Praxisöffnungszeiten lesen Sie hier.

25.06.2018

Neue Broschüre zu den Befugniserweiterungen liegt vor

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Broschüre zu den Befugniserweiterungen für Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen vorlegen zu können.

Diese Erweiterung wird im Laufe der Zeit zunehmend in den Praxisalltag einfließen und ist eine wichtige Grundlage für die kooperative und sektorenübergreifenden Behandlung der Patientinnen und Patienten. Zu den rechtlichen Implikationen gibt es bereits gute Materialien.

Wir im bvvp haben uns mit dieser Broschüre darüber hinaus zum Ziel gesetzt, unseren Mitgliedern die praktische Anwendung zu erleichtern, mit Tipps und Hinweisen mehr Sicherheit zu ermöglichen und eine konkrete Anleitung zum Nachschlagen an die Hand zu geben.

Nichtmitglieder können die Broschüre für 6,80 € incl. MwSt. plus Versand bestellen unter bvvp@bvvp.de.

Mitglieder können sie auf den internen Seiten herunterladen.

20.06.2018

Jetzt schnell bestellen!

Die aktualisierte Broschüre: KOOPERATIONSFORMEN FÜR PSYCHOTHERAPEUTISCHE PRAXEN

Profitieren Sie jetzt von ausführlichen Informationen über die diversen Formen der Zusammenarbeit. In der aktualisierten Broschüre werden die rechtlichen Voraussetzungen und Fallstricke der unterschiedlichen Möglichkeiten, Ihre Arbeitssituation zu organisieren, erläutert. Und es gibt Änderungen, die Sie kennen sollten.

Doch diese Broschüre kann Ihnen vor allem helfen, die Vorteile der Kooperationsformen zunutzen, seien es zum Beispiel flexiblere Arbeitszeiten oder ein geringeres finanzielles Risiko bei der Niederlassung.

Preis pro Exemplar für bvvp-Mitglieder: 14,80 € plus MwSt. und 2,50 € Versandkostenpauschale.

Preis pro Exemplar für Nichtmitglieder: 24,80 € plus MwSt. und 2,50 € Versandkostenpauschale. pro Sendung

Ordern Sie jetzt Ihre druckfrische Broschüre mit unserem Bestellflyer und schicken Sie ihn per Mail an bvvp@bvvp.de oder per Fax an: 030 887 25 953

13.06.2018

Kenner nennen es längst „Die Bibel der Abrechnung“

Das EBM-INFO-PAKET PLUS 2018 ist da!

Das EBM-Info-Paket Plus 2018, erstellt von Dr. Elisabeth Störmann-Gaede, bvvp-Vorstandsmitglied und Referentin für Abrechnung, enthält wertvolle Informationen für Ihre tägliche Abrechnungspraxis. Das Heft wird jährlich aktualisiert. Das „Plus“ steht für Privatliquidationen anhand der GOÄ bzw. der GOP.

  • Ihre Übersicht der wichtigsten Infos zu GKV- und Privatpatientenabrechnung
  • Kompakte Fachkapitel-Tabellen im A 4-Format
  • Differenzierte Einstiegshilfe für neu niedergelassene PsychotherapeutInnen
  • Abrechnungsbeispiele
  • ICD 10 "Spickzettel"
  • Weitere kompakte Informationen und Hinweise

Im ABO auch für Nichtmitglieder erhältlich! Interessiert? Einfach bestellen und das aktuelle EBM-Paket wird an Ihre Praxis geliefert!

Format DIN A4+, 46 Seiten, Juni 2018

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 26,- € + MwSt. inkl. Versandkosten (Abo)

Mitglieder erhalten es automatisch und kostenfrei. Nichtmitglieder können das EBM-Info-Paket Plus über die Bundesgeschäftsstelle abonnieren: Bestellblatt nutzen und an bvvp@bvvp.de senden.

11.06.2018

Der bvvp-online-Newsletter Nr. 6/18 liegt vor

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 6/18.
Zwei bekannte Themen beschäftigen viele von uns leider nach wie vor. Das ist einerseits weiterhin die uns aufgezwungene TI-Anbindung unserer Praxen, nachdem unser neuer Gesundheitsminister hier erst einmal ziemliche Verwirrung gestiftet hat.
Inzwischen hat außerdem die KBV in den Nachverhandlungen mit den Kassen eine Erhöhung der Erstattungen für die TI erreicht, aber ob das ein gutes Ergebnis ist und Sie jetzt loslegen sollten, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Das andere Thema ist die EU-Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai scharf gestellt wurde - und da sollten Sie wirklich aufpassen. Unser Vorstandkollege Martin Klett warnt z.B. davor, dass viele Kollegen Opfer von Abmahnanwälten werden könnten, weil sie ihre Internetseiten nicht dieser Datenschutzverordnung entsprechend angepasst haben. Er empfiehlt derzeit jedem, seine Praxis-Homepage – sofern vorhanden – vom Netz zu nehmen, bis sie ein fachkundiger Mensch (am besten ein Jurist oder ein sonst dafür qualifizierter Fachmann) geprüft hat. Auf jeden Fall sollte ein Button zur Datenschutzerklärung auf der Homepage installiert sein.

Mehr Infos zum Inhalt unseres top-aktuellen Newsletters finden Sie hier.

07.06.2018

Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung „auf der Zielgeraden“: Bundesgesundheitsminister legt sich fest

Foto:Jonas Göbel/bvvp - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit bvvp Vorstandsmitglied Ariadne Sartorius

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte VertreterInnen des PiA-Politiktreffens gestern eine zügige Umsetzung der Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung zu. Das Projekt sei „auf der Zielgeraden“, das betonte er am Vormittag im Gespräch mit Ariadne Sartorius vom bvvp Bundesvorstand (Bild), die den Minister nach der Übergabe einer Petition der PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) mit 22.515 Unterschriften für eine zügige Ausbildungsreform (siehe Pressemitteilung unten) vor dem Bundestagsgebäude angesprochen hatte. Er versicherte, die Reform stehe „oben auf der Agenda.“

Durch die Bundestagswahl im September 2017 war der Prozess um die Reform der Psychotherapeuten-Ausbildungins Stocken geraten, im Koalitionsvertrag ist der Abschluss der Reform in dieser Legislatur vorgesehen. Die geforderte Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung sieht gemäß einem Arbeitsentwurf des BMG aus dem Sommer 2017 u.a. einen Bachelorstudiengang Psychotherapie und einen spezialisierten Psychotherapie-Master mit einem Staatsexamen vor, sodass nach Studienende die Approbation erlangt werden kann. Anschließend ist eine vertiefende Weiterbildung vorgesehen.

06.06.2018

Großer Erfolg für PiA-Politiktreffen-Petition

22.515 Unterschriften für Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung: Vorsitzender des Gesundheitsausschusses nimmt Petition entgegen

Mit 22.515 Unterschriften übergeben Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) am 6. Juni 2018 um 9.00 Uhr eine Petition an den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Bundestages, Erwin Rüddel. Die Petition fordert eine zügige Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung in Deutschland. Vor dem Paul-Löbe-Haus, das die Ausschüsse des Bundestages beherbergt, wurde die Übergabe von einem Protest begleitet. Mit Transparenten und Protestlied machten die PiA und Unterstützer*innen zum wiederholten Male auf ihre prekäre Situation aufmerksam. Psycholog*innen und Pädagog*innen müssen in Deutschland vor dem Staatsexamen (Approbation) als "Psychologische Psychotherapeut*in“ bzw. „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in“ eine 3 bis 5-jährige postgraduale Ausbildung absolvieren, in der kein Anspruch auf Sozialversicherung, Bezahlung oder Urlaub besteht und kein eindeutiger sozial- und berufsrechtlicher Status definiert ist. Hinzu kommen Ausbildungskosten in Höhe von durchschnittlich 25.000 €, die die Auszubildenden selbst tragen müssen.

Die vollständige Information über die gelungene Protestaktion finden Sie hier