FAQs des bvvp zu den Richtlinien nochmals aktualisiert!

Für Mitglieder im Mitgliederbereich wurde die Aktualisierung mit Stand der Richtlinen 04.07 2017 eingestellt. Informationen auch über die Bundesgeschäftsstelle per E-Mail bvvp@bvvp.de abrufbar.

Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich - Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung

Krankenkassen lenken ein

Hier finden Sie Presseerklärung vom 21.Juni 2017

Aktuelle Nachrichten

12.02.2018

bvvp-online-Newsletter: Ausgabe 2/18, 12.02.18,nur für Mitglieder des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 2/18.

Uff, die GroKo steht (höchstwahrscheinlich) – und damit sind auch die groben Linien der zukünftigen Gesundheitspolitik festgeklopft. Die angedachte Honorarangleichung von GKV und PKV wird uns ja nichts bringen (s. Punkt 1.1). Aber immerhin die geplante Förderung der Sprechenden Medizin und die weiter verfolgte Novellierung der Psychotherapeutengesetzes könnte uns helfen (s. Punkte 2.1-2.4)

Noch ein paar Hinweise: Die KBV lässt zusammen mit dem NAV-Virchow-Bund erneut eine Befragung bei Ärzten und Psychotherapeuten durchführen (s. Punkt 3.1). Frau Schweitzer-Köhn bittet Sie im Namen des bvvp-Vorstands, sich an dieser Befragung zu beteiligen: „Es ist eine Möglichkeit, Lob und auch Kritik an unserer Arbeitssituation zum Ausdruck zu bringen, z.B. die schlechte Honorierung der sprechenden Medizin insgesamt, der Wegfall von notwendigen Behandlungszeiten durch die Zwangs-Sprechstunde, die überdimensionierte geforderte telefonische Erreichbarkeit usw.“ (s. Punkt 3.2).

Und: Wir haben bereits berichtet, dass die Terminservicestellen zukünftig auch Termine für probatorische Sitzungen bei Psychotherapeuten vermitteln müssen, wenn eine zeitnahe Behandlung erforderlich ist. Jetzt hat die KBV - wie angekündigt - gegen diesen Beschluss des Bundesschiedsamtes Klage eingereicht (www.kbv.de/html/1150_32725.php , s. Punkt 1.4).

Und noch etwas, was für unsere Profession langfristige Bedeutung hat, ist entschieden: Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie hat der Humanistischen Psychotherapie bedauerlicherweise keine wissenschaftliche Anerkennung zugesprochen (s. Punkt 1.10. und 4.1.)

Mit kollegialen Grüßen verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

09.02.2018

bvvp Pressemitteilung: Keine 2-Klassen-Medizin in der Psychotherapie

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp begrüßt die Entscheidung der Verhandlungskommission von Union und SPD, bei der Honorarfrage keine Schnellschüsse vorzunehmen.

„Wir Psychotherapeuten haben nur eine Chance, zusammen mit der sprechenden Medizin bei einer gemeinsamen Gebührenordnung vernünftig berücksichtigt zu werden, wenn das Thema von Fachleuten mit großer Detailkenntnis bearbeitet wird.“, so der Vorsitzende des bvvp, Benedikt Waldherr.

Der bvvp fordert deshalb schon jetzt, dass in die entsprechende Kommission Fachleute aufgenommen werden, die die Besonderheiten der Leistungserbringung durch Psychotherapeuten vertreten können. „Wir Psychotherapeuten sind nicht in der Versuchung, eine Zweiklassenmedizin zu betreiben, da die Vergütung für die Privatpatienten so niedrig ist, dass sie keinerlei wirtschaftlichen und organisatorischen Vorteil gegenüber der Behandlung von gesetzlich Versicherten bietet,“ betont die stellvertretende Vorsitzende Angelika Haun.

Seit Jahren werden Psychotherapeuten auf eine zukünftige Anpassung von GOÄ und EBM vertröstet mit der Parole, dass nun aber wirklich die sprechende Medizin, die eigentlich zuhörende Medizin heißen müsste, gegenüber den technischen Fächern besser bezahlt werden müsste.

Die große Koalition hat jetzt die Chance, der Selbstverwaltung Vorgaben zu machen, mit der eine gerechtere Verteilung der Mittel bei den Honoraren gewährleistet wird.

Der Vorstand des bvvp sieht in der Möglichkeit, dass die bisherige Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Frau Widmann-Mauz, Gesundheitsministerin werden könnte, eine Person an entscheidender Stelle, die die Psychotherapie schon immer als wichtigen Bereich mit eigenem Regelungsbedarf und eigenen Arbeitsbedingungen im Blick hatte.

Der bvvp begrüßt außerdem, dass der zügige Abschluss der Ausbildungsreform der Psychologischen und Kinder- und Jugendlichen-PsychotherapeutInnen als Ziel in das Koalitionspapier aufgenommen wurde.

Der bvvp ist der einzige Verband, dersich berufsgruppen- und verfahrensübergreifend für die Interessen aller VertragspsychotherapeutInneneinsetzt. In ihm haben sich über 5.000 Ärztliche PsychotherapeutInnen, PsychologischePsychotherapeutInnen sowie Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen alleranerkannten Richtlinienverfahren zusammengeschlossen.

Hier finden Sie das Original-pdf

08.02.2018

Neue Übersicht bvvp Dienstleistungen und FAQs Telematik-Infrastruktur

Die ausführliche Übersicht der bvvp-Dienstleistungsangebote liegt nun nur für unsere Mitglieder im internen Bereich der bvvp Homepage für Sie bereit! Auch dieses Jahr erhalten Mitglieder wieder vielfältige Vergünstigungen von Autokauf und Büromaterial bis hin zu Reisen und Versicherungen.

Zusätzlich erhalten Sie eine detaillierte Information zu der Telematikinfrastruktur (TI). Akuten Handlungsbedarf bezüglich der TI sehen wir derzeit noch nicht. Voraussichtlich kann Ihnen der bvvp bereits Ende Februar einen Rahmenvertrag zur Telematikinfrastruktur vorlegen.

Sobald es Neuigkeiten gibt, erhalten Sie entsprechende Informationen umgehend von Ihrem bvvp.

Ihr bvvp Referat Dienstleistungen

Aktuelle Informationen finden Sie hier im internen Dienstleistungsbereich!

07.02.2018

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat der Humanistischen Psychotherapie keine wissenschaftliche Anerkennung zugesprochen

Nach 6 Jahren Bearbeitungszeit hat der WBP diese Entscheidung gefällt, weil die durch den Beirat selbst genannten Kriterien für ein einheitliches Psychotherapieverfahren bei der Humanistischen Psychotherapie nicht erfüllt seien. Entscheidungsrelevante Studien sind entgegen den Bekundungen der Studienautoren vom WBP nicht der Humanistischen Psychotherapie sondern der Verhaltenstherapie zugeordnet worden, sodass für den Störungsbereich Angst- und Zwangsstörungen die Wirksamkeitsnachweise nicht ausreichten.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der bvvp hält die Instanz des Wissenschaftlichen Beirats grundsätzlich für wichtig und erforderlich und damit auch dessen Aufgabe, Psychotherapieverfahren und -methoden auf ihre wissenschaftliche Fundierung zu überprüfen und deren Eignung für die Psychotherapeutenausbildung zu bewerten. Als problematisch und dringend korrekturbedürftig sehen wir jedoch die Fülle der Kriterien an, deren Erfüllung und Überprüfung Jahre in Anspruch nimmt. Zudem erscheinen sie für den Untersuchungsgegenstand Psychotherapie nicht angebracht. Bei der personellen Zusammensetzung des WBP müsste mehr darauf geachtet werden, dass sich die Pluralität der Verfahrenszugänge hinreichend widerspiegelt.

Der bvvp bedauert die Entscheidung des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie geht sie doch einen Schritt weg von der Verfahrensvielfalt in der Psychotherapie, die in der Versorgung der Patientinnen gebraucht wird. Unterschiedliche Zugänge zum Psychischen können am ehesten den unterschiedlichen Patientenpersönlichkeiten gerecht werden. Sie gestatten, eine individuell zugeschnittene Passung zwischen Patientin, Psychotherapeutin und Psychotherapieverfahren zu erreichen. Die zahlreichen Anregungen, die die Methoden der Humanistischen Psychotherapie zur Ausgestaltung des therapeutischen Prozesses zu bieten haben, werden nun bis auf Weiteres in der ambulanten psychotherapeutischen Patientenversorgung weitgehend ungenutzt bleiben.

Der bvvp hofft, dass wie vom Deutschen Psychotherapeutentag beschlossen, mit der Ausbildungsreform die 4 Grundorientierungen im zukünftigen Psychotherapiestudium gleichberechtigt und mit Strukturqualität gelehrt werden. Damit kann dann hoffentlich auch an den Universitäten wieder die ganze Bandbreite der wissenschaftlich fundierten Psychotherapie beforscht werden.

Wir werden aus gegebenem Anlass den Schwerpunkt in Heft 3/2018 unseres Magazins Projekt Psychotherapie der Humanistischen Psychotherapie widmen und dort differenziert zu der Entscheidung des WBP und den Hintergründen Stellung nehmen.

Hier finden Sie das Positionspapier noch einmal als PDF Datei.

07.02.2018

Achtung, liebe Aktive in der PiA-Politik, liebe PiA und Studierende,

Kommt zum PiA-Politik-Treffen in Berlin !!!

am 5.3. findet das 13. PiA-Politik-Treffen statt. Es wird diesesmal um Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten in den Ausbildungsinstituten gehen. Eine ausführliche Einladung wird bald folgen.

Anmelden kann man sich unter https://piapolitik.de/teilnehmen/

Wir freuen uns auf Euch

Euer bvvp-Orgateam

12.01.2018

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 01/18, 12.01.2018, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 1/18.

Die neuen Terminservicestellen (TSS) sind sehr umstritten und ihr Nutzen in der derzeitigen Form wird nicht nur von uns infrage gestellt (s. Punkt 2.5).

Im November hat das Bundesschiedsamt außerdem noch gegen die Stimmen der KBV entschieden, dass in Zukunft auch noch unsere probatorischen Sitzungen zur Einleitung einer Richtlinientherapie von diesen Terminservicestellen vermittelt werden sollen (s. Punkte 1.1, 1.2, 1.3, 3.5).

Wir halten dies fachlich für überhaupt nicht angemessen und außerdem für einen ernsthaften Eingriff in unsere Freiberuflichkeit. Die KBV prüft derzeit, ob sie gegen den Schiedsspruch klagen soll. Wir werden unseren Einfluss an allen uns zugänglichen Stellen nutzen, um diese fachlich und sachlich unsinnige Bestimmung wieder abzuschaffen.

Über den Fortgang der Dinge werden wir Sie informieren.

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,
Vorstandsmitglied des bvvp

05.12.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 11/17, 05.12.17, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 11/17 - der letzte in diesem Jahr, das für uns Vertragspsychotherapeuten ja einige nicht so optimale Regelungen gebracht hat.

Da ist bekanntlich zum einen das jüngste BSG-Urteil, das leider unsere bisherigen Hoffnungen zunichte gemacht hat, dass wir uns hinsichtlich unserer Honorarentwicklung im schlimmsten Fall darauf verlassen können, dass das Gericht wenigstens eine rote Linie zieht (wir berichteten). Wir müssen natürlich noch die schriftliche Begründung abwarten, aber wir denken schon darüber nach, ob hier eine Verfassungsklage sinnvoll wäre.

Dann gibt es da noch die Richtlinienänderungen mit der Verpflichtung zum Anbieten von Sprechstunde und Akuttherapie und die gesetzlich vorgeschriebene Einrichtung der Terminservicestellen (TSS). Und jetzt sollen die TTS sogar noch probatorische Sitzungen vermitteln müssen (s. Punkte 1.1., 3.1., 3.2). Dagegen wollen sich möglicherweise nicht nur KBV und KVen wehren, sondern auch wir werden uns Reaktionen überlegen, denn das alles führt ja nicht zu mehr Therapieplätzen – sondern eher zu weniger, weil unsere Kapazitäten gebunden werden.

Immerhin treibt uns eine Sorge, die jetzt viele Ärzte haben, weniger um: Falls die Bürgerversicherung kommen sollte, werden wir viel weniger davon betroffen sein als viele Fachärzte, denn von der PKV und Beihilfe profitieren wir aktuell ja kaum noch (s. Punkt 2.2). Auch ein Trost.

Mit den besten Wünschen zu den Feiertagen und zum neuen Jahr

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

PS.: Wir hatten schon im newsletter darauf aufmerksam gemacht: Die BPtK und die PP-KJP-Landeskammern fordern zu einer online-Rückmeldung zur neuen Psychotherapierichtlinie auf. Falls Sie da noch nicht mitgemacht haben, haben Sie noch bis zum 10. Dezember Gelegenheit. Insbesondere unseren Ärzte würden wir die Teilnahme ans Herz legen, die ja von diesen Kammern gar nicht angefragt wurden:

http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/onlinebefrag-1.html und: https://www.limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/976149?lang=de

15.11.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 10/17, 13.11.17, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 10/17. Es ist im letzten Monat nicht viel Neues passiert – uns beschäftigen aber weiterhin die großen bereits auf dem Tisch liegenden Probleme. Da ist zum einen natürlich das jüngste BSG-Urteil, sogar bis hin zu der Frage, ob wir dagegen Verfassungsklage einlegen können oder müssen. Lesen Sie dazu den interessanten persönlichen Erfahrungsbericht zu der Verhandlung (s. Punkt 1.2).

Dann ist da immer noch der Streit um die Novellierung der Ausbildung, der immer wieder durch polemische Falschinformationen aus interessierter Ecke befeuert wird, gegen die wir uns wehren müssen (s. Punkt 1.1). Wie weit die neue Regierung das Konzept weiter verfolgt, werden wir sehen. Aktuell gibt es noch nichts zu berichten. (In Jamaika ticken die Uhren bekanntlich anders: Wenn da etwas angekündigt wird, aber es ewig dauert, heißt es immer: Soon come..!)

Und dann beschäftigen uns alle weiterhin die Auswirkungen der Reform der Psychotherapie-Richtlinie. Dazu gibt es jetzt eine großangelegte Behandlerbefragung, bei der Sie mitmachen können (s. Punkte 6.6, 6.8, 3.4 u. 3.5).

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

14.11.2017

Wichtige Informationen zum Schiedsspruch/Terminservicestellen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 7. November hat das Schiedsamt festgelegt, dass zukünftig auch probatorische Sitzungen zur Einleitung einer dringenden Richtlinien-Psychotherapie über die Terminservicestellen (TSS) vermittelt werden müssen.

Alle wichtigen Informationen hierzu finden bvvp Mitglieder auf den Internen Seiten unter der Rubrik Allgemein.

Gern können sich Nichtmitglieder dazu an die Bundesgeschäftsstelle unter bvvp@bvvp.de wenden

Mit freundlichen Grüßen

Benedikt Waldherr

Vorsitzender

27.10.2017

Gemeinsame Pressemitteilung zur Psychotherapeuten-Ausbildungsreform

SpiFa-Papier: Verband geht mit unlauteren Methoden gegen den Reformprozeß vor

Berlin, 27. Oktober 2017. In seinem jüngsten Vorstoß gegen die Ausbildungsreform für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten wird vom Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa) und dessen Ausschussvorsitzenden (Ausschuss für Psychotherapie in den Fachgebieten und Psychosomatische Medizin, Psychiatrie sowie Neurologie) Dr. Christian Messer behauptet, „die“ Psychotherapeutenschaft lehne den im Juli 2017 vorgelegten Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Ausbildungsreform ab. Dazu wird ausgeführt: „der Arbeitsentwurf des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes“ (PsychThAusbRefG) wird mittlerweile von der Psychotherapeutenschaft (Ärzte, Psychologen, Sozial-
Pädagogen) überwiegend kritisch gesehen und in weiten Teilen abgelehnt“. Diese Aussage ist falsch und kann nicht unwidersprochen bleiben. Weiterlesen