FAQs des bvvp zu den Richtlinien nochmals aktualisiert!

Für Mitglieder im Mitgliederbereich wurde die Aktualisierung mit Stand der Richtlinen 04.07 2017 eingestellt. Informationen auch über die Bundesgeschäftsstelle per E-Mail bvvp@bvvp.de abrufbar.

Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich - Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung

Krankenkassen lenken ein

Hier finden Sie Presseerklärung vom 21.Juni 2017

Aktuelle Nachrichten

16.10.2017

bvvp-online-Newsletter Augabe 9/17 16.10.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 9/17.

Bisher war das Bundessozialgericht immer die letzte Hoffnung und Rettung bei unseren abgehängten Honoraren. Man denke nur an die überraschenden und denkwürdigen 10-Pfennig-Urteile, die seinerzeit der bvvp allein für alle Psychotherapeuten erstritten hat. Aber leider ist das BSG auch nicht mehr das, was es mal war. Es hat jetzt ein Urteil gefällt, das leider nicht ganz in unserem Sinne ist. weil es die Beschlüsse des Bewertungsausschusses und die Strukturzuschläge für rechtmäßig ansieht, und uns außerdem nur in geringerem Umfang Nachvergütungen zugesteht (s. Punkte 1.1 u. 7.1).

Die schriftliche Urteilsbegründung steht zwar noch aus, und wir werden diese auch noch genau analysieren müssen, aber erst mal sieht es nicht besonders gut aus für unsere zukünftige Honorarentwicklung. An den Argumenten der Prozessbeteiligten sieht man übrigens, dass weniger die KBV als die Krankenkassen gegen unsere Interessen argumentieren. Das nur als Hinweis für alle, die glauben, dass ein Ausstieg aus dem System besser wäre.

Nun ja, wir werden weiter sehen und Sie genauer informieren.

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

PS.: Ich will auf noch was für uns sehr Wichtiges aufmerksam machen: Wir haben einen neuen, aber sehr erfahrenen Bundesvorsitzenden (s. Punkt 1.2).

11.10.2017

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Bundessozialgerichts Urteil von heute
Bittere Enttäuschung für Psychotherapeuten– Gericht zementiert Psychotherapiehonorare auf unterstem Niveau

Kassel 11.10.2017. In seinen heutigen Urteilen hat das Bundessozialgericht (BSG) die Beschlüsse des Bewertungsausschusses zur Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen grundsätzlich bestätigt. Insbesondere hält das Gericht die willkürliche Systematik der „Strukturzuschläge“ für rechtens, die die Kosten für die Einstellung von Personal nur Praxen mit einem überdurchschnittlichen Umsatz zuerkennt. Damit weicht das BSG ganz gravierend von seiner bisherigen Rechtsprechung ab. „Mit seinen heutigen Urteilen festigt das BSG die derzeitigen Praxisstrukturen der Psychotherapeuten*, bei denen es nur den umsatzstärksten Praxen überhaupt möglich ist, Personal anzustellen. Damit lässt das Gericht die Überschüsse der Psychotherapeuten und der somatisch tätigen Ärzte noch weiter auseinanderdriften!“ kritisieren die Verbände in einer gemeinsamen ersten Reaktion. (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV)). weiterlesen

04.10.2017

Neuer Vorstand gewählt

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp e.V., hat auf seiner Bundesdelegiertenversammlung am 30. September in Erfurt, an der Delegierte der bundesweiten Landes- und Regionalverbände teilnahmen, den Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreterin neu gewählt.

Vorsitzender ist nun der Psychologische Psychotherapeut Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr. Dieser arbeitet als Verhaltenstherapeut in eigener Praxis in Landshut.

15 Jahre lang war er als Vorsitzender des Landesverbands Bayern tätig. Zudem hatte er in der KV Bayerns und in der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten verschiedene Funktionen inne. Er engagiert sich dort unter anderem als Mitglied der Vertreterversammlungen und arbeitete in beiden Vorständen mit.Der neue Vorsitzende wird sich aktiv für die Belange der Ausbildungskandidaten (PiA) und der Ärzte in Weiterbildung engagieren, der bvvp hat für dieses Schwerpunktthema eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet.

Ebenfalls neu gewählt wurde als Stellvertretende Vorsitzende
Angelika Haun,
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychoanalytikerin. Damit bilden diese zusammen mit
Martin Klett,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut - gemäß den Statuten des bvvp - den geschäftsführenden Vorstand aus allen drei psychotherapeutischen Berufsgruppen.

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bvvp zum neuen Psychotherapeuten-Gesetz

"Wir brauchen diese Reform"

Der Titel des Gesetzes ist ebenso lang wie die Liste der bislang geäußerten Kritikpunkte an dessen Inhalten: Der Entwurf des „Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes“ erhitzte in den vergangenen Wochen die Gemüter bei Fachgesellschaften und Verbänden. Zu einer Versachlichung der Debatte fordert der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp) auf. Die Besonderheit dabei: Neben Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten besteht der über 5000 Mitglieder starke Verband zu rund 50 Prozent aus ärztlichen Mitgliedern. Gibt es also heiße Diskussionen innerhalb der Organisation? Der ÄND sprach mit den bvvp-Vorstandsmitgliedern Martin Klett und Angelika Haun.

Klett: "Die ganze Ausbildung ist überwiegend vom Nachwuchs eigenfinanziert."
© privat


17.09.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 8/17, 18.09.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 8/17.
Seit klar ist, dass das Psychotherapeutengesetz novelliert werden muss, wird innerhalb und außerhalb der Profession hart darum gerungen, in welche Richtung es gehen soll. Und seit sich herauskristallisiert hat, dass es auf ein universitäres Direktstudium bis zur Approbation hinausläuft, haben sich die Kämpfe intensiviert. Auch einige Ausbildungsinstitute scheinen um ihre Pfründe zu fürchten und kämpfen gegen den Gesetzentwurf. Aber insbesondere einige ärztliche und ärztlich-psychotherapeutische Verbände und Gruppierungen behaupten hartnäckig, dass hier ein neuer Beruf geschaffen wird, ohne den Nachweis ausreichender Kompetenz – so dass Patienten gefährdet werden –, und zudem so ein neuer Generalist dem Hausarzt Konkurrenz macht (s. Punkt 4.3).
Der bvvp ist der Ansicht, dass solche Auffassungen nicht nur polemisch, sondern auch ziemlich abwegig sind. Die Kritiker haben offensichtlich den Gesetzentwurf nicht richtig verstanden oder verfolgen andere Interessen. Der bvvp stellt dazu außerdem fest, dass es hier nicht wirklich um eine Kontroverse zwischen ärztlichen und psychologischen Interessen geht. Der bvvp selbst hat immerhin ca. 50% ärztliche Mitglieder – das sind z.Zt. ca. 2500 –, und auch im Vorstand sind immer genügend Ärzte, die ärztliche Interessen im Auge haben. Der bvvp vertritt damit wesentlich mehr Ärzte, als die ärztlich-psychotherapeutischen Gruppierungen, die jetzt so laut schreien. Er versucht mit seiner Position einen fairen Ausgleich für alle psychotherapeutischen Berufsgruppen zu finden. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben(s. dazu Punkte 1.1, 2.1., 4.1., 4.2 und 4.3 sowie unter:https://www.bvvp.de/file/20170802_pm_arbeitsentwurf_des_bmg_fuer_die_novellierung_der_psychotherapeutenausbildung.pdf ).
Wir werden sehen, was aus dem Gesetzentwurf nach der Bundestagswahl wird!
Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands
Dr. Frank Roland Deister, Vorstandsmitglied des bvvp

01.09.2017

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Psychotherapeuten-Ausbildungsreformgesetz
Qualifizierte Mehrheit des Berufsstandes befürwortet
Modell des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Berlin, 01.09.2017. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), der
Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und die Vereinigung
analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) weisen die von
mehreren Seiten geäußerte Ablehnung des BMG-Modells zur zukünftigen
Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) zurück. Weder handelt es sich um eine
„Mogelpackung“, noch wird ein „Straftatbestand legalisiert“*. Die Vorschläge des
BMG entsprechen in weiten Teilen den Eckpunkten, die der Deutsche
Psychotherapeutentag mit großen Mehrheiten mehrmals befürwortet hat. „Wir
wundern uns, mit welchen demagogischen Begrifflichkeiten hier Stimmung gegen
fundierte Überlegungen des BMG und der Profession der PP und KJP gemacht
wird“, äußern die Vertreter der drei Verbände in Berlin. weiterlesen

Anmerkungen zum Arbeitsentwurf (PsychThGAusbRefG) weiterlesen

bvvp Pressemitteilung

Prüfbericht des IQWiG bestätigt Wirksamkeit von Systemischer Psychotherapie –

bvvp hofft auf zügige sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Psychotherapie

14.08.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 7/17, 14.08.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 7/17.
Die geplante Telematik-Infrastruktur, die auch auf uns zukommen wird, beschäftigt die Fachöffentlichkeit weiterhin intensiv. Bekanntlich wurde ja der Startschuss wegen technischer Probleme nach hinten verschoben und uns die Empfehlung gegeben, mit der Bestellung noch lieber etwas abzuwarten (s. Punkte 2.1, 3.1, 3.2, 3.3). Das wurde in der Presse allerdings heftig kritisiert und hat bereits zu Spekulationen darüber geführt, ob das alles überhaupt wie geplant kommen wird (S. Punkt 3.4, 2.2).
Unabhängig davon gibt es aber nach wie vor auch heftige Kritik an dem Konzept als solches, weil es eine offene Frage ist, ob das Ganze nur ein Service für die Kassen und ein Beschaffungsprogramm für die Industrie ist oder ob es den Patienten und den Praxen wirklich nützt (s. Punkt 4.1).
Darüber hinaus hat das Bundesministerium für Gesundheit die Psychotherapeuten überrascht. Es hat einen Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Novellierung der Ausbildung jetzt doch noch vorgelegt (s. Punkt 5.1). Das heißt aber natürlich nicht, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode kommen wird. Und ob an diesem Arbeitsentwurf nach der Wahl weitergearbeitet wird, wird davon abhängen, ob die CDU weiterregieren wird und ob das Ministerium in derselben Hand bleibt. Jedenfalls hat der bvvp zu dem Entwurf schon mal seine Meinung öffentlich geäußert. (s. Punkt 1.1).
Wir dürfen gespannt sein.
Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands
Dr. Frank Roland Deister,
Vorstandsmitglied des bvvp

02.08.2017

bvvp Pressemitteilung

Stellungnahme des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten
(bvvp) zum Arbeitsentwurf des BMG für die Novellierung der
Psychotherapeutenausbildung

Das geplante Gesetz schließt an das ursprüngliche Psychotherapeutengesetz aus dem
Jahre 1998 an und soll die damaligen Regelungen durch ein eigenständiges Psychotherapiestudium
mit anschließender Weiterbildung refor-mieren. Der bvvp begrüßt,
dass im BMG und bei den politischen Parteien die Bereitschaft vorhanden ist, sich
dieses Reformvorhabens anzunehmen, nachdem in einem langen und schwierigen
demokratischen Abstimmungs-prozess der Psychologischen Psychotherapeuten und
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in der Bundespsychotherapeutenkammer
und auf dem Deutschen Psychotherapeutentag die grundlegenden Forderungen
nach einem solchen Gesetz und dessen Eckpunkte definiert wurden. Ausgangspunkte
für die Forderung waren insbesondere die fehlende Finanzierung und
der unklare rechtliche Status in der sogenannten Praktischen Tätigkeit sowie die
unklaren Zugänge zur Ausbildung. Der bvvp begrüßt, dass mit der Reform die Basis
dafür gelegt wird, dass die neuen Regelungen für Aus- und Weiterbildung dazu
führen, dass die Psychotherapeuten in ihrer Ausbildung klare rechtliche und finanzielle
Bedingungen vorfinden werden. Erfreulich ist außerdem, dass der Zugang über die
bisherigen Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen erhalten bleibt und
alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren dort gelehrt und beforscht werden
sollen. Leider nennt das BMG an der Stelle nicht explizit die vier Grundorientierungen
der Psychotherapie (psychodynamisch, systemisch, humanistisch und verhaltenstherapeutisch)
wie im Beschluss des 25. Deutschen Psychotherapeutentages gefordert
wurde. Der bvvp hegt außerdem große Bedenken, ob die Dauer des Studiums mit 10
Semestern ausreichend sein wird um Psychotherapeuten qualifiziert auszubilden. Hier weiter lesen

10.07.2017

bvvp- online- Newsletter 06/2017, 10.07.2017 nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 6/17.Zuerst eine –begrenzt –gute Nachricht. Das BSG hat entschieden: Psychotherapeuten haben für das Jahr 2007einen Anspruch auf etwas höhere Vergütung, weil bei der Bemessung der Praxiskosten von veralteten Daten ausgegangen worden ist.Immerhin. Für das Jahr 2008 hat dasBSG jedoch keinen Nachzahlungsbedarf gesehen (s. Punkt 7.1).Und noch eine gute Nachricht: Die gemeinsamen Proteste der Verbände –auch desbvvp –, der KBV, der KVen, der Kammern und von vielenNiedergelassenen hatten Erfolg: Die Akutbehandlung und die Sprechstunde werden jetzt besser bezahlt (s. Punkt 1.1, 3.1., 3.2).Und noch eineweiteregute, ganz aktuelleNachricht: Die Fristen, die zur Umsetzung der Telematikanbindung für uns alle bisher galten, werden doch nach hinten verschoben (s. Punkt 2.1).Aberjetzt die eher schlechteNachricht: Die Abrechnungsprogrammekommen offensichtlich mit der Umstellung bereits genehmigter Therapien auf die neuen EBM-Ziffern unterschiedlich gut zurecht. Bei manchen klappt das gut, bei anderen müssen Sie selbst nachbessern (s.a. Punkte 6.1, 6.3).Wir empfehlen, dass Sie die Erläuterungen zum Update des Programms genaulesenund dass Sie den Status vom 30.6. für sich selbst protokollieren, sichern oder sonstirgendwie nachvollziehbarhabenfür den Fall, dass etwas bei der Umstellung nicht klappt.Dannsollten Sie sich zuerst an ihre Software-Firma wenden.Machen Sie auchauf jeden Falls möglichst zeitnaheine Probeabrechnung und schauen Sieins Fehlerprotokoll. Und prüfen Sie dann auch nachder an die KV abgeschickten Abrechnung deren zurückgemeldetesachlich-rechnerische Korrekturen ganz genau.2Wir wünschen Ihnen also einen möglichstproblemlosen Übergang in die schöne neue Richtlinienwelt!Im Anhang finden Sie noch den aktualisierten Honorarrechnermit den neuen Abrechnungsziffern und aktualisierten Punkte für die Psychotherapeutische Sprechstunde, die Akutbehandlung und deren Zuschläge.Mit kollegialen Grüßen-und besten Wünschen für eine erholsame Urlaubzeit-verbleibe ich im Namen des VorstandsDr. Frank Roland Deister, Vorstandsmitglieddes bvvpPS.: Es scheint so, als wenn die Gutachter zunehmend Kontingente einfach kürzen. Das sollten wir nicht einfach so hinnehmen (s. Punkt1.3).