FAQs des bvvp zu den Richtlinien nochmals aktualisiert!

Für Mitglieder im Mitgliederbereich wurde die Aktualisierung mit Stand der Richtlinen 04.07 2017 eingestellt. Informationen auch über die Bundesgeschäftsstelle per E-Mail bvvp@bvvp.de abrufbar.

Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich - Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung

Krankenkassen lenken ein

Hier finden Sie Presseerklärung vom 21.Juni 2017

Aktuelle Nachrichten

17.09.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 8/17, 18.09.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 8/17.
Seit klar ist, dass das Psychotherapeutengesetz novelliert werden muss, wird innerhalb und außerhalb der Profession hart darum gerungen, in welche Richtung es gehen soll. Und seit sich herauskristallisiert hat, dass es auf ein universitäres Direktstudium bis zur Approbation hinausläuft, haben sich die Kämpfe intensiviert. Auch einige Ausbildungsinstitute scheinen um ihre Pfründe zu fürchten und kämpfen gegen den Gesetzentwurf. Aber insbesondere einige ärztliche und ärztlich-psychotherapeutische Verbände und Gruppierungen behaupten hartnäckig, dass hier ein neuer Beruf geschaffen wird, ohne den Nachweis ausreichender Kompetenz – so dass Patienten gefährdet werden –, und zudem so ein neuer Generalist dem Hausarzt Konkurrenz macht (s. Punkt 4.3).
Der bvvp ist der Ansicht, dass solche Auffassungen nicht nur polemisch, sondern auch ziemlich abwegig sind. Die Kritiker haben offensichtlich den Gesetzentwurf nicht richtig verstanden oder verfolgen andere Interessen. Der bvvp stellt dazu außerdem fest, dass es hier nicht wirklich um eine Kontroverse zwischen ärztlichen und psychologischen Interessen geht. Der bvvp selbst hat immerhin ca. 50% ärztliche Mitglieder – das sind z.Zt. ca. 2500 –, und auch im Vorstand sind immer genügend Ärzte, die ärztliche Interessen im Auge haben. Der bvvp vertritt damit wesentlich mehr Ärzte, als die ärztlich-psychotherapeutischen Gruppierungen, die jetzt so laut schreien. Er versucht mit seiner Position einen fairen Ausgleich für alle psychotherapeutischen Berufsgruppen zu finden. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben(s. dazu Punkte 1.1, 2.1., 4.1., 4.2 und 4.3 sowie unter:https://www.bvvp.de/file/20170802_pm_arbeitsentwurf_des_bmg_fuer_die_novellierung_der_psychotherapeutenausbildung.pdf ).
Wir werden sehen, was aus dem Gesetzentwurf nach der Bundestagswahl wird!
Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands
Dr. Frank Roland Deister, Vorstandsmitglied des bvvp

01.09.2017

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Psychotherapeuten-Ausbildungsreformgesetz
Qualifizierte Mehrheit des Berufsstandes befürwortet
Modell des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Berlin, 01.09.2017. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), der
Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und die Vereinigung
analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) weisen die von
mehreren Seiten geäußerte Ablehnung des BMG-Modells zur zukünftigen
Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) zurück. Weder handelt es sich um eine
„Mogelpackung“, noch wird ein „Straftatbestand legalisiert“*. Die Vorschläge des
BMG entsprechen in weiten Teilen den Eckpunkten, die der Deutsche
Psychotherapeutentag mit großen Mehrheiten mehrmals befürwortet hat. „Wir
wundern uns, mit welchen demagogischen Begrifflichkeiten hier Stimmung gegen
fundierte Überlegungen des BMG und der Profession der PP und KJP gemacht
wird“, äußern die Vertreter der drei Verbände in Berlin. weiterlesen

Anmerkungen zum Arbeitsentwurf (PsychThGAusbRefG) weiterlesen

bvvp Pressemitteilung

Prüfbericht des IQWiG bestätigt Wirksamkeit von Systemischer Psychotherapie –

bvvp hofft auf zügige sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Psychotherapie

14.08.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 7/17, 14.08.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 7/17.
Die geplante Telematik-Infrastruktur, die auch auf uns zukommen wird, beschäftigt die Fachöffentlichkeit weiterhin intensiv. Bekanntlich wurde ja der Startschuss wegen technischer Probleme nach hinten verschoben und uns die Empfehlung gegeben, mit der Bestellung noch lieber etwas abzuwarten (s. Punkte 2.1, 3.1, 3.2, 3.3). Das wurde in der Presse allerdings heftig kritisiert und hat bereits zu Spekulationen darüber geführt, ob das alles überhaupt wie geplant kommen wird (S. Punkt 3.4, 2.2).
Unabhängig davon gibt es aber nach wie vor auch heftige Kritik an dem Konzept als solches, weil es eine offene Frage ist, ob das Ganze nur ein Service für die Kassen und ein Beschaffungsprogramm für die Industrie ist oder ob es den Patienten und den Praxen wirklich nützt (s. Punkt 4.1).
Darüber hinaus hat das Bundesministerium für Gesundheit die Psychotherapeuten überrascht. Es hat einen Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Novellierung der Ausbildung jetzt doch noch vorgelegt (s. Punkt 5.1). Das heißt aber natürlich nicht, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode kommen wird. Und ob an diesem Arbeitsentwurf nach der Wahl weitergearbeitet wird, wird davon abhängen, ob die CDU weiterregieren wird und ob das Ministerium in derselben Hand bleibt. Jedenfalls hat der bvvp zu dem Entwurf schon mal seine Meinung öffentlich geäußert. (s. Punkt 1.1).
Wir dürfen gespannt sein.
Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands
Dr. Frank Roland Deister,
Vorstandsmitglied des bvvp

02.08.2017

bvvp Pressemitteilung

Stellungnahme des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten
(bvvp) zum Arbeitsentwurf des BMG für die Novellierung der
Psychotherapeutenausbildung

Das geplante Gesetz schließt an das ursprüngliche Psychotherapeutengesetz aus dem
Jahre 1998 an und soll die damaligen Regelungen durch ein eigenständiges Psychotherapiestudium
mit anschließender Weiterbildung refor-mieren. Der bvvp begrüßt,
dass im BMG und bei den politischen Parteien die Bereitschaft vorhanden ist, sich
dieses Reformvorhabens anzunehmen, nachdem in einem langen und schwierigen
demokratischen Abstimmungs-prozess der Psychologischen Psychotherapeuten und
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in der Bundespsychotherapeutenkammer
und auf dem Deutschen Psychotherapeutentag die grundlegenden Forderungen
nach einem solchen Gesetz und dessen Eckpunkte definiert wurden. Ausgangspunkte
für die Forderung waren insbesondere die fehlende Finanzierung und
der unklare rechtliche Status in der sogenannten Praktischen Tätigkeit sowie die
unklaren Zugänge zur Ausbildung. Der bvvp begrüßt, dass mit der Reform die Basis
dafür gelegt wird, dass die neuen Regelungen für Aus- und Weiterbildung dazu
führen, dass die Psychotherapeuten in ihrer Ausbildung klare rechtliche und finanzielle
Bedingungen vorfinden werden. Erfreulich ist außerdem, dass der Zugang über die
bisherigen Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen erhalten bleibt und
alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren dort gelehrt und beforscht werden
sollen. Leider nennt das BMG an der Stelle nicht explizit die vier Grundorientierungen
der Psychotherapie (psychodynamisch, systemisch, humanistisch und verhaltenstherapeutisch)
wie im Beschluss des 25. Deutschen Psychotherapeutentages gefordert
wurde. Der bvvp hegt außerdem große Bedenken, ob die Dauer des Studiums mit 10
Semestern ausreichend sein wird um Psychotherapeuten qualifiziert auszubilden. Hier weiter lesen

10.07.2017

bvvp- online- Newsletter 06/2017, 10.07.2017 nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 6/17.Zuerst eine –begrenzt –gute Nachricht. Das BSG hat entschieden: Psychotherapeuten haben für das Jahr 2007einen Anspruch auf etwas höhere Vergütung, weil bei der Bemessung der Praxiskosten von veralteten Daten ausgegangen worden ist.Immerhin. Für das Jahr 2008 hat dasBSG jedoch keinen Nachzahlungsbedarf gesehen (s. Punkt 7.1).Und noch eine gute Nachricht: Die gemeinsamen Proteste der Verbände –auch desbvvp –, der KBV, der KVen, der Kammern und von vielenNiedergelassenen hatten Erfolg: Die Akutbehandlung und die Sprechstunde werden jetzt besser bezahlt (s. Punkt 1.1, 3.1., 3.2).Und noch eineweiteregute, ganz aktuelleNachricht: Die Fristen, die zur Umsetzung der Telematikanbindung für uns alle bisher galten, werden doch nach hinten verschoben (s. Punkt 2.1).Aberjetzt die eher schlechteNachricht: Die Abrechnungsprogrammekommen offensichtlich mit der Umstellung bereits genehmigter Therapien auf die neuen EBM-Ziffern unterschiedlich gut zurecht. Bei manchen klappt das gut, bei anderen müssen Sie selbst nachbessern (s.a. Punkte 6.1, 6.3).Wir empfehlen, dass Sie die Erläuterungen zum Update des Programms genaulesenund dass Sie den Status vom 30.6. für sich selbst protokollieren, sichern oder sonstirgendwie nachvollziehbarhabenfür den Fall, dass etwas bei der Umstellung nicht klappt.Dannsollten Sie sich zuerst an ihre Software-Firma wenden.Machen Sie auchauf jeden Falls möglichst zeitnaheine Probeabrechnung und schauen Sieins Fehlerprotokoll. Und prüfen Sie dann auch nachder an die KV abgeschickten Abrechnung deren zurückgemeldetesachlich-rechnerische Korrekturen ganz genau.2Wir wünschen Ihnen also einen möglichstproblemlosen Übergang in die schöne neue Richtlinienwelt!Im Anhang finden Sie noch den aktualisierten Honorarrechnermit den neuen Abrechnungsziffern und aktualisierten Punkte für die Psychotherapeutische Sprechstunde, die Akutbehandlung und deren Zuschläge.Mit kollegialen Grüßen-und besten Wünschen für eine erholsame Urlaubzeit-verbleibe ich im Namen des VorstandsDr. Frank Roland Deister, Vorstandsmitglieddes bvvpPS.: Es scheint so, als wenn die Gutachter zunehmend Kontingente einfach kürzen. Das sollten wir nicht einfach so hinnehmen (s. Punkt1.3).

14.06.2017

bvvp Newsletter Online Ausgabe 5/17, 12.06.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 5/17.
Die verordnete baldige Einrichtung der neuen Telematik-Anbindung unserer Praxen beschäftigt viele unserer Kolleginnen und Kollegen, v.a. weil noch nicht alles klar ist (s. Punkte 3.5, 3.6, 3.7, 6.2, 6.3). Eines ist aber klar – wenn eine Praxis nicht mitmacht, dann gibt es ab dem 3. Quartal 2018 Honorarabzüge. Wir werden aber dazu noch ausführlich weiter informieren.
Ebenfalls noch nicht klar ist, ob das Gesundheitsministerium den aktuellen Beschluss der Erweiterten Bewertungsausschusses zu der Vergütungsbewertung der neuen Psychotherapie-Leistungen nicht doch beanstanden wird (wir berichteten). Das BMG hat nun weitere Informationen angefordert. Damit verlängert sich die Beanstandungsfrist bis zum 3. Juli (s. Punkt 1.1, 2.1).
Zum Schluss aber noch etwas höchst Erfreuliches:In Thüringen wurde am 8.Juni ein neuer bvvp-Landesverband gegründet! Der bvvp hat damit nunmehr insgesamt 18 Regionalverbände(s. Punkt 1.3, 1.4).

Auf gute Zusammenarbeit! Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Mit kollegialen Grüßen verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister, Vorstandsmitglied des bvvp

PS.: Da der beim letzten Mal mitgesendete Honorarrechner noch etwas „buggy“ war, anbei jetzt die neue Version.

01.06.2017

Pressemeldung

"Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!"

Hunderte angehende Psychotherapeuten/innen und Studierende
protestierten diesen Samstag gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse
Am Samstag, 20.5. fand ein bundesweiter Aktionstag für bessere Ausbildungsbedingungen in der
Psychotherapeutenausbildung statt. Studierende und angehende Psychotherapeuten/innen (PiA)
machten in 16 verschiedenen Städten Aktionen. Vor dem Deutschen Bundestag in Berlin standen
100 Demonstrierende und forderten lautstark von den Bundespolitikern/innen die sofortige Reform
der Ausbildung. Hier klicken zum Weiterlesen.

17.05.2017

Bundesweiter PiA-Protesttag: Stärkung der Rechte von PsychotherapeutInnen in Ausbildung - am 20.05. auch in Berlin

16.05.2017: Das PiA-Forum Berlin ruft gemeinsam mit der PsyFaKo zum bundesweiten Protesttag "Vergissmeinnicht!" auf. Es ist Wahljahr und es gilt, mit geballter Macht unsere Politiker auf die große Dringlichkeit der Ausbildungsreform aufmerksam zu machen. Beteiligen Sie sich! Mehr Infos zum Ablauf ...

PiA-Protestkundgebung am 20.05.2017 um 14:00 Uhr vor dem Deutschen Bundestag (bei der Treppe westseits)

GEMEINSAME PRESSEERKLÄRUNG

++ Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten ++

++ Deutsche PsychotherapeutenVereinigung ++

++ Vereinigung Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten in Deutschland ++

Sprechstunde und Akutversorgung sinnvoll, aber unterfinanziert

Erneute Behinderung der psychotherapeutischen Grundversorgung

Berlin,12. Mai 2017. In einem Beschluss des Bewertungsausschusses zur Bewertung der neuen Leistungen Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung werden diese Leistungen nicht als “Grundversorgung“ definiert – mit erneut negativen Folgen für die Psychotherapeuten. „Es ist ein Widerspruch, wenn mit der Reform der Psychotherapie-Richtlinie einerseits die schnelle und niedrigschwellige Versorgung der Bevölkerung mit Psychotherapie gefördert werden soll, andererseits aber das Angebot an Psychotherapeutischen Sprechstunden und Akutbehandlungen zu finanziellen Einbußen führt“, bemängeln in einer gemeinsamen Erklärung die Verbände der Psychotherapeuten (Deutsche PsychotherapeutenVereinigung–DPtV; Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten–bvvp; Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten in Deutschland–VAKJP) heute in Berlin. „Wir fordern das Bundesgesundheitsministerium (BMG) auf, diesen unsinnigen Ausschluss zu beanstanden“, heißt es in der Erklärung der Verbände.