FAQs des bvvp zu den Richtlinien nochmals aktualisiert!

Für Mitglieder im Mitgliederbereich wurde die Aktualisierung mit Stand der Richtlinen 04.07 2017 eingestellt. Informationen auch über die Bundesgeschäftsstelle per E-Mail bvvp@bvvp.de abrufbar.

Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich - Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung

Krankenkassen lenken ein

Hier finden Sie Presseerklärung vom 21.Juni 2017

Aktuelle Nachrichten

15.11.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 10/17, 13.11.17, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 10/17. Es ist im letzten Monat nicht viel Neues passiert – uns beschäftigen aber weiterhin die großen bereits auf dem Tisch liegenden Probleme. Da ist zum einen natürlich das jüngste BSG-Urteil, sogar bis hin zu der Frage, ob wir dagegen Verfassungsklage einlegen können oder müssen. Lesen Sie dazu den interessanten persönlichen Erfahrungsbericht zu der Verhandlung (s. Punkt 1.2).

Dann ist da immer noch der Streit um die Novellierung der Ausbildung, der immer wieder durch polemische Falschinformationen aus interessierter Ecke befeuert wird, gegen die wir uns wehren müssen (s. Punkt 1.1). Wie weit die neue Regierung das Konzept weiter verfolgt, werden wir sehen. Aktuell gibt es noch nichts zu berichten. (In Jamaika ticken die Uhren bekanntlich anders: Wenn da etwas angekündigt wird, aber es ewig dauert, heißt es immer: Soon come..!)

Und dann beschäftigen uns alle weiterhin die Auswirkungen der Reform der Psychotherapie-Richtlinie. Dazu gibt es jetzt eine großangelegte Behandlerbefragung, bei der Sie mitmachen können (s. Punkte 6.6, 6.8, 3.4 u. 3.5).

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

14.11.2017

Wichtige Informationen zum Schiedsspruch/Terminservicestellen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 7. November hat das Schiedsamt festgelegt, dass zukünftig auch probatorische Sitzungen zur Einleitung einer dringenden Richtlinien-Psychotherapie über die Terminservicestellen (TSS) vermittelt werden müssen.

Alle wichtigen Informationen hierzu finden bvvp Mitglieder auf den Internen Seiten unter der Rubrik Allgemein.

Gern können sich Nichtmitglieder dazu an die Bundesgeschäftsstelle unter bvvp@bvvp.de wenden

Mit freundlichen Grüßen

Benedikt Waldherr

Vorsitzender

27.10.2017

Gemeinsame Pressemitteilung zur Psychotherapeuten-Ausbildungsreform

SpiFa-Papier: Verband geht mit unlauteren Methoden gegen den Reformprozeß vor

Berlin, 27. Oktober 2017. In seinem jüngsten Vorstoß gegen die Ausbildungsreform für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten wird vom Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa) und dessen Ausschussvorsitzenden (Ausschuss für Psychotherapie in den Fachgebieten und Psychosomatische Medizin, Psychiatrie sowie Neurologie) Dr. Christian Messer behauptet, „die“ Psychotherapeutenschaft lehne den im Juli 2017 vorgelegten Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Ausbildungsreform ab. Dazu wird ausgeführt: „der Arbeitsentwurf des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes“ (PsychThAusbRefG) wird mittlerweile von der Psychotherapeutenschaft (Ärzte, Psychologen, Sozial-
Pädagogen) überwiegend kritisch gesehen und in weiten Teilen abgelehnt“. Diese Aussage ist falsch und kann nicht unwidersprochen bleiben. Weiterlesen

16.10.2017

bvvp-online-Newsletter Augabe 9/17 , 16.10.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 9/17.

Bisher war das Bundessozialgericht immer die letzte Hoffnung und Rettung bei unseren abgehängten Honoraren. Man denke nur an die überraschenden und denkwürdigen 10-Pfennig-Urteile, die seinerzeit der bvvp allein für alle Psychotherapeuten erstritten hat. Aber leider ist das BSG auch nicht mehr das, was es mal war. Es hat jetzt ein Urteil gefällt, das leider nicht ganz in unserem Sinne ist. weil es die Beschlüsse des Bewertungsausschusses und die Strukturzuschläge für rechtmäßig ansieht, und uns außerdem nur in geringerem Umfang Nachvergütungen zugesteht (s. Punkte 1.1 u. 7.1).

Die schriftliche Urteilsbegründung steht zwar noch aus, und wir werden diese auch noch genau analysieren müssen, aber erst mal sieht es nicht besonders gut aus für unsere zukünftige Honorarentwicklung. An den Argumenten der Prozessbeteiligten sieht man übrigens, dass weniger die KBV als die Krankenkassen gegen unsere Interessen argumentieren. Das nur als Hinweis für alle, die glauben, dass ein Ausstieg aus dem System besser wäre. Nun ja, wir werden weiter sehen und Sie genauer informieren.

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

PS.: Ich will auf noch was für uns sehr Wichtiges aufmerksam machen: Wir haben einen neuen, aber sehr erfahrenen Bundesvorsitzenden (s. Punkt 1.2).

11.10.2017

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Bundessozialgerichts Urteil

Bittere Enttäuschung für Psychotherapeuten – Gericht zementiert Psychotherapiehonorare auf unterstem Niveau

Kassel 11.10.2017. In seinen heutigen Urteilen hat das Bundessozialgericht (BSG) die Beschlüsse des Bewertungsausschusses zur Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen grundsätzlich bestätigt. Insbesondere hält das Gericht die willkürliche Systematik der „Strukturzuschläge“ für rechtens, die die Kosten für die Einstellung von Personal nur Praxen mit einem überdurchschnittlichen Umsatz zuerkennt. Damit weicht das BSG ganz gravierend von seiner bisherigen Rechtsprechung ab. „Mit seinen heutigen Urteilen festigt das BSG die derzeitigen Praxisstrukturen der Psychotherapeuten*, bei denen es nur den umsatzstärksten Praxen überhaupt möglich ist, Personal anzustellen. Damit lässt das Gericht die Überschüsse der Psychotherapeuten und der somatisch tätigen Ärzte noch weiter auseinanderdriften!“ kritisieren die Verbände in einer gemeinsamen ersten Reaktion. (Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV)). weiterlesen

04.10.2017

Neuer Vorstand gewählt

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten bvvp e.V., hat auf seiner Bundesdelegiertenversammlung am 30. September in Erfurt, an der Delegierte der bundesweiten Landes- und Regionalverbände teilnahmen, den Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreterin neu gewählt.

Vorsitzender ist nun der Psychologische Psychotherapeut Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr. Dieser arbeitet als Verhaltenstherapeut in eigener Praxis in Landshut.

15 Jahre lang war er als Vorsitzender des Landesverbands Bayern tätig. Zudem hatte er in der KV Bayerns und in der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten verschiedene Funktionen inne. Er engagiert sich dort unter anderem als Mitglied der Vertreterversammlungen und arbeitete in beiden Vorständen mit.Der neue Vorsitzende wird sich aktiv für die Belange der Ausbildungskandidaten (PiA) und der Ärzte in Weiterbildung engagieren, der bvvp hat für dieses Schwerpunktthema eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet.

Ebenfalls neu gewählt wurde als Stellvertretende Vorsitzende
Angelika Haun,
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychoanalytikerin. Damit bilden diese zusammen mit
Martin Klett,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut - gemäß den Statuten des bvvp - den geschäftsführenden Vorstand aus allen drei psychotherapeutischen Berufsgruppen.

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bvvp zum neuen Psychotherapeuten-Gesetz

"Wir brauchen diese Reform"

Der Titel des Gesetzes ist ebenso lang wie die Liste der bislang geäußerten Kritikpunkte an dessen Inhalten: Der Entwurf des „Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes“ erhitzte in den vergangenen Wochen die Gemüter bei Fachgesellschaften und Verbänden. Zu einer Versachlichung der Debatte fordert der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp) auf. Die Besonderheit dabei: Neben Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten besteht der über 5000 Mitglieder starke Verband zu rund 50 Prozent aus ärztlichen Mitgliedern. Gibt es also heiße Diskussionen innerhalb der Organisation? Der ÄND sprach mit den bvvp-Vorstandsmitgliedern Martin Klett und Angelika Haun.

Klett: "Die ganze Ausbildung ist überwiegend vom Nachwuchs eigenfinanziert."
© privat


17.09.2017

bvvp-online-Newsletter Ausgabe 8/17, 18.09.2017, nur für Mitglieder der 18 Regionalverbände des bvvp

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 8/17.
Seit klar ist, dass das Psychotherapeutengesetz novelliert werden muss, wird innerhalb und außerhalb der Profession hart darum gerungen, in welche Richtung es gehen soll. Und seit sich herauskristallisiert hat, dass es auf ein universitäres Direktstudium bis zur Approbation hinausläuft, haben sich die Kämpfe intensiviert. Auch einige Ausbildungsinstitute scheinen um ihre Pfründe zu fürchten und kämpfen gegen den Gesetzentwurf. Aber insbesondere einige ärztliche und ärztlich-psychotherapeutische Verbände und Gruppierungen behaupten hartnäckig, dass hier ein neuer Beruf geschaffen wird, ohne den Nachweis ausreichender Kompetenz – so dass Patienten gefährdet werden –, und zudem so ein neuer Generalist dem Hausarzt Konkurrenz macht (s. Punkt 4.3).
Der bvvp ist der Ansicht, dass solche Auffassungen nicht nur polemisch, sondern auch ziemlich abwegig sind. Die Kritiker haben offensichtlich den Gesetzentwurf nicht richtig verstanden oder verfolgen andere Interessen. Der bvvp stellt dazu außerdem fest, dass es hier nicht wirklich um eine Kontroverse zwischen ärztlichen und psychologischen Interessen geht. Der bvvp selbst hat immerhin ca. 50% ärztliche Mitglieder – das sind z.Zt. ca. 2500 –, und auch im Vorstand sind immer genügend Ärzte, die ärztliche Interessen im Auge haben. Der bvvp vertritt damit wesentlich mehr Ärzte, als die ärztlich-psychotherapeutischen Gruppierungen, die jetzt so laut schreien. Er versucht mit seiner Position einen fairen Ausgleich für alle psychotherapeutischen Berufsgruppen zu finden. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben(s. dazu Punkte 1.1, 2.1., 4.1., 4.2 und 4.3 sowie unter:https://www.bvvp.de/file/20170802_pm_arbeitsentwurf_des_bmg_fuer_die_novellierung_der_psychotherapeutenausbildung.pdf ).
Wir werden sehen, was aus dem Gesetzentwurf nach der Bundestagswahl wird!
Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands
Dr. Frank Roland Deister, Vorstandsmitglied des bvvp

01.09.2017

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Psychotherapeuten-Ausbildungsreformgesetz
Qualifizierte Mehrheit des Berufsstandes befürwortet
Modell des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Berlin, 01.09.2017. Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), der
Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und die Vereinigung
analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (VAKJP) weisen die von
mehreren Seiten geäußerte Ablehnung des BMG-Modells zur zukünftigen
Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeuten (PP) und Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) zurück. Weder handelt es sich um eine
„Mogelpackung“, noch wird ein „Straftatbestand legalisiert“*. Die Vorschläge des
BMG entsprechen in weiten Teilen den Eckpunkten, die der Deutsche
Psychotherapeutentag mit großen Mehrheiten mehrmals befürwortet hat. „Wir
wundern uns, mit welchen demagogischen Begrifflichkeiten hier Stimmung gegen
fundierte Überlegungen des BMG und der Profession der PP und KJP gemacht
wird“, äußern die Vertreter der drei Verbände in Berlin. weiterlesen

Anmerkungen zum Arbeitsentwurf (PsychThGAusbRefG) weiterlesen

bvvp Pressemitteilung

Prüfbericht des IQWiG bestätigt Wirksamkeit von Systemischer Psychotherapie –

bvvp hofft auf zügige sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Psychotherapie