FAQs des bvvp zu den Richtlinien nochmals aktualisiert!

Für Mitglieder im Mitgliederbereich wurde die Aktualisierung mit Stand der Richtlinen 04.07 2017 eingestellt. Informationen auch über die Bundesgeschäftsstelle per E-Mail bvvp@bvvp.de abrufbar.

Proteste der Psychotherapeuten erfolgreich - Aufwertung von Sprechstunde und Akutbehandlung

Krankenkassen lenken ein

Hier finden Sie Presseerklärung vom 21.Juni 2017

Aktuelle Nachrichten

16.04.2018

bvvp Pressemitteilung

Der bvvp fordert: Psychotherapie soll als Kernfach eines modernen Gesundheitssystems definiert werden

Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) begrüßt, dass der neue Gesundheitsminister Spahn mit Schwung an seine neue Aufgabe geht. Er hat sich verschiedentlich dazu geäußert, dass er die ambulante Versorgung verbessern will. Der bvvp geht davon aus, dass der Minister dabei auch an die Versorgung psychisch Kranker gedacht hat.

Da er dies bisher aber nicht explizit erwähnt hat, weist der bvvp darauf hin, dass dieser Bereich besonders wichtig ist. Damit einher geht die Forderung und Bitte des bvvp, dass sich der Minister mit großer Sorgfalt um diesen Bereich kümmert, und sich mit Vertretern des Faches abspricht, bevor er große Würfe wagt. Psychotherapeutische Versorgung und die Behandlung psychisch kranker Menschen unterliegen in mancher Hinsicht anderen Regeln und Gesetzmäßigkeiten als die Behandlung somatischer Krankheiten. Das sollte von dem offenbar tatendurstigen Gesundheitsminister unbedingt berücksichtigt werden.

Die ausführliche Begründung für die Forderung des bvvp, die Psychotherapie als Kernfach eines modernen Gesundheitssystems zu definieren, finden Sie Sie hier.

Für den bvvp

Dipl.-Psych. Benedikt Waldherr

1. Vorsitzender

Berlin, 26.02.2018

16.04.2018

bvvp – Mitgliederreise und Fachexkursion 2018/2019

Reisen Sie mit uns nach Äthiopien – Zur Wiege der Menschheit

Unsere nächste Fachexkursion führt nach Äthiopien, ein Land mit reicher Kultur, faszinierenden Landschaften sowie authentischem und ursprünglichem Leben.

Das sagenumwobene Land blickt auf eine mehr als 3000-jährige Geschichte zurück und ist eines der drei ältesten christlichen Länder der Welt. Vor allem im Norden des Landes zeugen bis heute Jahrtausende alte Orte des Glaubens, Paläste, Gräber und Inschriften, von Äthiopiens historischer Bedeutung.

Ein interessantes Fachprogramm unter wissenschaftlicher Leitung von Frau Dipl.-Psych. Inken Schütt, die bereits mehrfach mit deutschen Psychologen im Land unterwegs war, ergänzt die touristischen Höhepunkte der Reise, und bietet Ihnen einen Einblick in die Arbeit Ihrer äthiopischen Berufskollegen. Lesen Sie die ausführliche Einladung!

Eine außergewöhnliche 14-tägige Fachexkursion wartet auf Sie. Wählen Sie zwischen den Reisezeiten 17.11. - 02.12.2018 und 19.01. - 03.02. 2019.

Anbei das Anmeldeblatt und der Flyer mit allen Reiseinfos. Aber bitte beachten Sie: Senden Sie Ihre Reiseanmeldung bitte baldmöglichst an die Anschrift unserer Geschäftsstelle. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs
berücksichtigt. Der bvvp wünscht gute Reise!

15.04.2018

Tabelle belegt: Zweilassenmedizin "andersherum": Benachteiligung von Privatpatienten

Die beigefügte Tabelle belegt es eideutig: In der Psychotherapie ist die „Zweiklassenmedizin“ andersherum: Privatpatienten sind mehr benachteiligt als gesetzlich Versicherte. Das liegt daran, dass in der gesamten GOÄ / GOP die gesprächs- und zuwendungsorientierten Leistungen seit vielen Jahren absolut unterbewertet sind. Aber auch die EBM Leistungen sind unterbewertet, es gibt nur ein erklagtes Mindesthonorar für einige Leistungen. Mit diesem kann ein maximal ausgelasteter Psychotherapeut so viel verdienen wie ein durchschnittlich arbeitender Facharzt einer schlecht verdienenden Facharztgruppe.

09.04.2018

Hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 4/18.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 4/18.

Wir alle, und auch KBV und KVen, sind noch intensiv mit den Schwierigkeiten, die die Anbindung unserer Praxen an die Telematik-Infrastruktur ausgelöst hat, beschäftigt – und es ist aktuell immer noch nicht klar, ob wir alle oder mehrheitlich draufzahlen werden. Dies ist ein wichtiges Thema im aktuellen Newsletter.

Aber es wird schon wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben: Ab 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die auch Auswirkungen auf unsere Praxen hat und neue bürokratische Pflichten mit sich bringt. Eine erste bvvp-Info finden Mitglieder ebenfalls in diesem Newsletter.

Der bvvp wird Ihnen aber hier noch weitere Informationen zur Verfügung stellen, denn Sie werden sich damit beschäftigen müssen. Ihr Aufwand wird zum Glück überschaubar sein, aber: Die Bürokratie stirbt nicht, sondern wächst.

Mit kollegialen Grüßen

verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,

Vorstandsmitglied des bvvp

Ein Hinweis: Der Zugangscode ist derselbe wie für die Internen Seiten. Falls Sie Mitglied eines bvvp-Regionalverbands sind und noch keinen Zugangscode haben, können Sie diesen in der bvvp-Geschäftsstelle anfordern: bvvp@bvvp.de

09.04.2018

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von bvvp und DPtV

Anhaltende Benachteiligung nicht hinnehmbar!

Psychotherapeuten ziehen vor Bundesverfassungsgericht

Die von der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) und dem Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) benannten Musterkläger haben Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 11.10.2017 eingelegt. Dieses hatte einen Strukturzuschlag für rechtens erklärt, der nur den überdurchschnittlich ausgelasteten Praxen zugutekommt. Das BSG war damit von seiner bisherigen Rechtsprechung zur angemessenen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen abgewichen, die eine einheitliche Vergütung je Zeiteinheit vorsah.

Alle Informationen zur Begründungen dieser Initiative der beiden großen deutschen Psychotherapeuten-Verbände entnehmen Sie bitte dem beigefügten pdf-Dokument.

09.04.2018

Ausführliche juristische Begründung für die Verfassungsbeschwerde von bvvp und DPtTV

Bitte beachten Sie: Die ausführliche Begründung für die Beschwerde gegen das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 11.10.2017, die dem Bundesverfassungsgericht zugegangen ist, finden Sie hier.

19.03.2018

Zweite Kurzinfo zur Telematik Infrastruktur

Liebe Mitglieder,

da wir wissen, dass es bezüglich der Telematik Infrastruktur (TI) eine große Verunsicherung gibt, beobachten wir die derzeitigen Entwicklungen für Sie sehr genau. Alle wichtigen Informationen und unsere derzeitigen Einschätzungen entnehmen Sie als Mitglied bitte dem beiliegenden Rundschreiben im internen Dienstleistungsbereich.

Aktuelle Informationen über die Abläufe haben wir für Sie auch in unserem Newsletter 3/2018, der Ihnen kürzlich zugesendet wurde, zusammengestellt sowie in einem Artikel von Mathias Heinicke im neuen bvvp-Heft Projekt Psychotherapie 1/17.

Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands

Manfred Falke

Referat Dienstleistungen des bvvp

13.03.2018

Der neue bvvp-online-newsletter Nr. 3/18

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier ist der neue bvvp-online-newsletter Nr. 3/18.

Es kommen immer wieder Anfragen von Mitgliedern, wann und wie und mit wem sie im Hinblick auf die IT-Umstellung und -Ausstattung loslegen sollen. Wir können nur darauf verweisen, dass es noch einige Unsicherheiten gibt. Die KBV will sogar nachverhandeln (s. Punkt 3.3).

Aktuelle Informationen über die Abläufe haben wir für Sie zusammengestellt (s. Punkte 1.1, 3.1, 3.2, 3.4, 6.1 und 6.2). Wichtiges finden Sie auch unter http://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php

Weitere hilfreiche Informationen erhalten Sie zeitnah per Aussendung von Manfred Falke, bvvp-Dienstleistungen, und von Mathias Heinicke im neuen bvvp-Heft Projekt Psychotherapie 1/17.

Informationen erhalten Sie jedoch auch von den KVen selbst. Sie sollten dort nachfragen und ebenso bei ihren Softwarehäusern. Empfehlenswert ist es, angebotene Informationsveranstaltungen zu besuchen.

Mit kollegialen Grüßen
verbleibe ich im Namen des Vorstands

Dr. Frank Roland Deister,
Vorstandsmitglied des bvvp

Den neuen Newletter finden Sie hier

12.03.2018

Erstinfo zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 25. Mai tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die einen besseren und in der EU vereinheitlichten Schutz personengebundener Daten gewährleisten soll. Die DSGVO ist eine europäische Angelegenheit, der man sich als Mitgliedsland nicht entziehen kann.

Sie betrifft auch unsere psychotherapeutischen Praxen.

Entsprechend viel Unsicherheit besteht gerade bei den Kolleginnen und Kollegen, was es konkret zu tun geben wird. Wir als Verband werden hierzu keine eigenen Papiere verfassen, denn die Materie ist äußerst komplex.

Von der KBV wird es jedoch Anfang April umfangreiches Informationsmaterial incl. Musterformularen geben, das dann verwendet werden kann. Ergänzend sind die Kammern an dem Thema dran.

Um einen ersten Eindruck zu bekommen, hier der Link auf die Homepage der KBV: http://www.kbv.de/html/1150_33427.php

Erfreulich ist dies alles nicht und bedeutet noch mehr Bürokratie für die Praxen.

Außerdem kann man sich die Frage stellen, welche Logik darin steckt, einerseits den Datenschutz zu straffen und andererseits alle Gesundheitsdaten im Rahmen der Telematik auf einem Server lagern zu wollen. Hierbei kann nämlich die Datensicherheit keinesfalls gewährleistet werden.

Selbstverständlich werden wir unser Qualitätsmanagement-Programm q@bvvp entsprechend anpassen, um Ihnen damit eine gute Unterstützung für die Umsetzung der DSGVO in Ihrer Praxis an die Hand zu geben. Dies wird, wie auch der Rest unseres QM-Programms, gut verständlich und auf das Notwendige begrenzt erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr bvvp-Bundesvorstand

10.03.2018

bvvp-Resolution gegen den Modellstudiengang Psychopharmakotherapie in der Psychotherapieausbildung

Die Delegierten des bvvp haben sich auf ihrer Versammlung am 09.3.2018 in Fulda gegen den im Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung vorgesehenen Modellstudiengang zur Verordnung von Psychopharmaka ausgesprochen – und eine entsprechende Resolution verabschiedet.

Sie betonen darin, dass PsychotherapeutInnen - ärztliche wie psychologische und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen - ihrem Selbstverständnis nach wesentlich psychotherapeutische Methoden zur Heilung und Linderung psychischer und psychisch bedingter körperlicher Störungen nutzen, was auch weiterhin das Mittel der Wahl bleiben solle.

Den Stellenwert der Behandlung psychischer Störungen mit Medikamenten bei entsprechenden Indikationen erkennen sie dabei jedoch an, sie sehen aber die Verordnung von Medikamenten als etwas an, was zum Aufgabenfeld der Ärzte gehört. Die Delegierten betonen dabei ausdrücklich die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen den Heilberufen.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier