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bvvp-Hamburg: Wer wir sind

Der bvvp-Hamburg ist als integrativer Berufsverband der einzige, der die Interessen aller psychotherapeutischen Berufsgruppen (rztliche Psychotherapeuten, Psychiater, Fachrzte fr psychosomatische Medizin, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) mit allen sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren (analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie) gleichermaen und engagiert vertritt.
Im Vorstand des bvvp-Hamburg sind rzte wie Psychologen, Therapeuten fr Erwachsene wie KJP und alle drei in der Richtlinienpsychotherapie zugelassenen Verfahren vertreten. Mitglieder des Vorstands des bvvp-Hamburg arbeiten in den Gremien der KV ebenso wie in der rzte- und der Psychotherapeutenkammer mit.

22.515 Unterschriften für Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung
Berlin, den 06.06.2018

Protest_grau__1528900767.jpgMit 22.515 Unterschriften übergaben Aktive des vom bvvp unterstützten PiA-Politik-Treffens am 6. Juni 2018 eine Petition an den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Bundestages, Erwin Rüddel (CDU).

 

Die Petition fordert eine zügige Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung in Deutschland. Vor dem Paul-Löbe-Haus, das die Ausschüsse des Bundestages beherbergt, wurde die Übergabe von einem Protest begleitet. Mit Transparenten und Protestlied machten die PiA und Unterstützer*innen zum wiederholten Male auf ihre prekäre Situation aufmerksam.

Vor der Übergabe diskutierten Frau Klein-Schmeink (Bündnis90/Grüne) und Herr Heidenblut (SPD) mit den Protestierenden über die  Reform.  Im Anschluss an die Übergabe konnte in einem kurzen Gespräch mit Gesundheitsminister Spahn noch einmal auf die Lage der PiA und den Reformbedarf aufmerksam gemacht werden. Jens Spahn äußerte dabei, die Reform befinde sich auf der Zielgeraden. Es wird für Herbst ein Referentenentwurf zum reformierten PsychThG erwartet. Psycholog*innen und Pädagog*innen müssen in Deutschland vor dem Staatsexamen (Approbation) als "Psychologische Psychotherapeut*in“ bzw. „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in“ eine 3 bis 5-jährige postgraduale Ausbildung absolvieren, in der kein Anspruch auf Sozialversicherung, Bezahlung oder Urlaub besteht und kein eindeutiger sozial- und berufsrechtlicher Status definiert ist. Hinzu kommen Ausbildungskosten in Höhe von durchschnittlich 25.000 €, die die Auszubildenden selbst tragen müssen.

 

 IMG_Ariadne_Spahn__1528900976.jpg„Die Bedingungen in der Ausbildung, insbesondere im Psychiatrie-Jahr, sind untragbar. Akademiker arbeiten hier, teils vollständig eigenverantwortlich, mit stationären Patienten in schweren Lebenskrisen – ohne Vergütungsanspruch und  sozial und arbeitsrechtliche Absicherung. Ich arbeite in 2 Nebenjobs zusätzlich zum Ausbildungspraktikum. Hinzu kommen die Ausbildungskosten und theoretische Ausbildungskurse am Wochenende“, schildert Katharina van Bronswijk, Vertreterin des PiA-Politik-Treffens und PiA-Ansprechpartnerin des bvvp in Hamburg, ihre Lage.

 

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Bereits 2009 hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nach jahrelangen Protesten ein Forschungsgutachten veröffentlicht, das den Reformbedarf für die Ausbildung von Psychotherapeut*innen bestätigt und anmahnt, dass die Approbationsanforderungen an die neuen Bedingungen nach der Bologna-Reform angepasst werden sollte. Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) von 1999 ist hier nicht mehr zeitgemäß. 2016 hatten die Bundespsychotherapeutenkammer und Vertreter der psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbände ein Konzept für die reformierte Ausbildung erarbeitet. Dieses fand in weiten Teilen in einem Arbeitsentwurf des BMG aus dem Sommer 2017 Widerhall.

Durch die Bundestagswahl im September 2017 ist der Reformprozess ins Stocken geraten, im Koalitionsvertrag ist der Abschluss der Reform in dieser Legislatur vorgesehen. Entsprechende Übergangsfristen könnten dazu führen, dass PiA in den nächsten 12 - 15 Jahren weiterhin unter den prekären Ausbildungsbedingungen werden arbeiten müssen. „Wir fordern dringend eine schnelle Reform wie auch gesetzliche Übergangsregelungen, die bis zur Einführung der neuen Weiterbildung auch für die jetzigen PiA den sozialrechtlichen Status und die Bezahlung regeln“, sagt Katharina van Bronswijk.

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22.500 Unterschriften für rasche Reform der Psychotherapeutenausbildung
Akteure des PiA-Politik-Treffens übergeben Petition an den Ausschuss für Gesundheit

Am 6. Juni 2018 um 9:00 Uhr übergeben wir, Akteure des PiA-Politik-Treffens (www.piapolitik.de), ca. 22.500 Unterschriften direkt an den Ausschuss für Gesundheit im Bundestag. Die Petition fordert eine rasche Reform der Psychotherapeutenausbildung (https://weact.campact.de/petitions/reform-der-psychotherapie-ausbildung-in-der-nachsten-legislatur). Ein begleitender Protest mit Redebeiträgen und Vortrag eines Protestlieds wird von 8.30 – 10.00 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin (Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin, Eingang West) stattfinden.

 

Der Zeitpunkt wurde gewählt, da der Ausschuss an diesem Tag seine Arbeit aufnimmt und unsere Reform in der letzten Legislaturperiode nicht realisiert wurde. Leider bekommen die Psychotherapeuten massiv Gegenwind von den Ärzten, die der Integration eines nichtärztlichen Heilberufs in das Gesundheitssystem skeptisch gegenüberstehen (https://www.presseportal.de/pm/9062/3941407).

 

Zudem profitieren die Kliniken von den billigen Arbeitskräften der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA), die nicht selten mit abgeschlossenem Studium als Psychologin 12 Monate in den Akutpsychiatrien im Rahmen der Ausbildung arbeiten, ohne vergütet zu werden, bzw. sich schon freuen sollen über den Mindestlohn.

 

Der Berufsstand erwartet von der Reform eine Beendigung dieses berufs- und sozialrechtlich unklaren Ausbildungsabschnitts, d.h. eine angemessene Finanzierung dieser praktischen Phase, sowie eine Regelung des Zugangs zur Ausbildung. Ein Arbeitsentwurf zum Reform wurde letzten Sommer von der Bundespsychotherapeutenkammer vorgelegt (https://piapolitik.de/treffen/ausbildungsreform/).

 

Alle PiA und alle PsychotherapeutInnen, die solidarisch mit unserem Anliegen sind, sind zur Übergabe der Unterschriften und der begleitenden Aktion herzlich einladen: Mittwoch, 6. Juni, 8.30 - 10.00 Uhr! Wir freuen uns auf viel Unterstützung!

Gemeinsame Pressemitteilung
Die vier großen Psychotherapeuten-Verbände fordern: Reform der Psychotherapeutenausbildung fortsetzen

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die vier großen Psychotherapeuten-Verbände bvvp, DGVT, DPtV und VAKJP mit insgesamt über 28 000 Mitgliedern die Politik auf, das Gesetzgebungsverfahren zur Reform der Psychotherapeutenausbildung zügig fortzusetzen.

Nach dem Deutschen Psychotherapeutentag am 21. April 2018 verabschiedeten auch die im ‚Gesprächskreis II‘ zusammengeschlossenen über 30 Verbände der Psychotherapeuten die Forderung nach einer Reform der Psychotherapeutenausbildung.

Sie unterstützten die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegten Eckpunkte und bekräftigten die Notwendigkeit der sozialrechtlichen Absicherung der zukünftig an das Studium anschließenden Weiterbildung.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Aktuelles aus der PiA-Politik in Hamburg

Erstes Hamburger PiA-Treffen an der Universität


Am 07.04.2018 fand an der Universität Hamburg ein erstes Hamburger PiA-Treffen statt. Es diente hauptsächlich der Vernetzung der PiA, aber auch dem Austausch über die Ausbildungsbedingungen an den Ausbildungsinstituten. Diese fallen häufig neben der vielen Kritik an den Arbeitsbedingungen in den Kliniken während der praktischen Tätigkeiten hinten über, auch hier gibt es jedoch deutliche Unterschiede in der vertraglichen und praktischen Ausgestaltung, derer sich PiA vor Antritt der Ausbildung häufig nicht bewusst sind oder deren Trageweite erst im Laufe der Ausbildung für PiA verständlich wird. Die Ausgestaltung der Supervision, Selbsterfahrung (in einigen Instituten gibt es nur noch Gruppenselbsterfahrung) und deren Bezahlung (in der Ausbildungspauschale enthalten vs. extra zu bezahlen), damit auch die auf den ersten Blick sichtbaren Ausbildungskosten variieren stark. Auch die Häufigkeit und Verteilung von theoretischen Seminaren (Blockwochen vs. Wöchentliche vs. 2-3x monatlich stattfindende Seminare) oder die Gestaltung der Ambulanzzeit (Therapien in der Ausbildungsambulanz vs. externe Kooperationspraxen) sind sehr unterschiedlich. Hinzu kommen weiche Faktoren wie die Stimmung im Institut und die Reaktion auf Veränderungsvorschlägen von PiA an die Ausbildungsleitungen (Stichwort Partizipation). Das Treffen wurde maßgeblich vom bvvp in Hamburg finanziell unterstützt, die PiA-Ansprechpartnerin des bvvp in Hamburg, Katharina van Bronswijk, organisierte das Treffen gemeinsam mit aktiven des PiA-Netzes Hamburg, das sich etwa alle 6 Wochen in von ver.di zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten trifft. Das PiA-Netz freut sich immer über neue Gesichter, Interessierte PiA können sich an Fr. van Bronswijk wenden.



Einladung: Arbeitskreis PiA in der Hamburger Psychotherapeutenkammer


Anfang Juni wird sich der Arbeitskreis PiA der Kammer erstmalig treffen. Alle PiA-Kammermitglieder sind herzlich eingeladen, über die berufspolitischen Themen der Bundeskonferenz PiA, über die PiA-Politik-Treffen, die PiAs innerhalb der Psychotherapeutenkammer, die neue Ausbildungsreform, aber vor allem miteinander ins Gespräch über unsere jeweilige Ausbildung zu kommen. Zu Besuch wird neben der Kammerpräsidentin, Frau Heike Peper, auch Herr Plagge von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (zuständig im Landesprüfungsamt für die Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung) sein.
Wann? 01.06.2018 um 18 Uhr
Wo? in den Räumen der Psychotherapeutenkammer Hamburg (Hallerstr. 61, 20146 Hamburg)



Psychotherapeuten in Ausbildung protestierten am Jungfernstieg im Rahmen des bundesweiten Protestes für eine Reform der Ausbildung


Am letzten Samstag, den 05.05.2018 gegen Mittag protestierten etwa 30 Hamburger Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) in Kooperation mit der Psychologie-Fachschaft der Universität Hamburg auf dem Jungfernstieg. Auch Kammerpräsidentin Heike Peper unterstützte den Protest vor Ort. Bundesweit fanden in 15 Städten in der Woche vom 30.4.-6.5. Protestveranstaltungen zum gleichen Thema statt. Die Psychologie-Fachschaftenkonferenz (PsyFaKo) hatte diese unter dem Motto „Ausbildungsreform – wir warten noch immer“ initiiert, sie werden von der Gewerkschaft verdi und vielen Berufsverbänden, unter anderem dem bvvp, unterstützt. Psychologie-Studierende und PiA protestieren schon seit Jahren gemeinsam für eine Reform der postgradualen Ausbildung zum Psychotherapeuten in Deutschland. Die Bedingungen im Psychiatrie-Jahr der Ausbildung in Hamburg sind weiterhin untragbar, Psycholog*innen und Pädagog*innen arbeiten hier, teils komplett eigenverantwortlich, mit stationären Patienten in Lebenskrisen – bei den meisten Hamburger Kliniken für 4,50€ brutto die Stunde. Hinzukommen für die PiA Ausbildungskosten in Höhe von durchschnittlich 25.000€ und theoretische Ausbildungskurse. Die Forderungen der Protestierenden sind Übergangsregelungen bis zur Ausbildungsreform, eine angemessene Bezahlung der praktischen Tätigkeit, das Masterniveau als einheitliche Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung bzw. der späteren Weiterbildung, der Einbezug der PiA und Studierenden bei der Ausbildungsreform und die Regelung des sozialrechtlichen Status von PiA.
Der Reformprozess stockt: Bereits 2009 hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nach jahrelangen Protesten ein Forschungsgutachten veröffentlicht, das den Reformbedarf für die Ausbildung von Psychotherapeuten bestätigt, so dass die Approbationsverordnung an die neuen Bedingungen nach der Bologna-Reform angepasst werden kann. Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) von 1999 ist hier nicht mehr zeitgemäß. 2016 hatten die Bundespsychotherapeutenkammer und Vertreter der psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbände ein Konzept für die reformierte Ausbildung erarbeitet, dieses fand in weiten Teilen in einem Arbeitsentwurf des BMG aus dem Sommer 2017 Widerhall. Es sieht ein Psychologie-Grundstudium (Bachelor), einen spezialisierten Psychotherapie-Master mit einem Staatsexamen und der Approbation (Heilbehandlungserlaubnis) vor. Anschließend soll eine, von der Politik noch nicht näher definierte, Weiterbildung stattfinden. Durch die Bundestagswahl im September 2017 ist der Reformprozess ins Stocken gekommen, im Koalitionsvertrag ist der Abschluss der Reform in dieser Legislatur vorgesehen. Entsprechende Übergangsfristen werden jedoch dazu führen, dass PiA jedoch voraussichtlich in den nächsten 12-15 Jahren weiterhin unter den prekären Ausbildungsbedingungen arbeiten werden müssen. „Wir fordern daher gesetzliche Übergangsregelungen, die bis zur Einführung der neuen Weiterbildung auch für die jetzigen PiA den sozialrechtlichen Status und die Bezahlung regeln“, sagt Katharina van Bronswijk, die eine Petition zur Unterstützung des Reformbestrebens auf der Plattform „WeAct“ mit über 20.000 Unterschriften gestartet hat. Diese Petition soll am 6.6. in Berlin übergeben werden, bis dahin besteht die Möglichkeit hier noch zu unterzeichnen: https://weact.campact.de/petitions/reform-der-psychotherapie-ausbildung-in-der-nachsten-legislatur

Der bvvp positioniert sich: Pro Zusammenarbeit mit Ärzten, Contra Zwietracht

Der Deutsche Ärztetag steht kurz bevor, das Thema „Psychische Erkrankungen: Versorgung aus ärztlicher Sicht“ steht dort auf dem Programm. Zur Einstimmung auf das Thema gehen einige ärztliche Verbände derzeit mit Stellungnahmen gegen die Neuordnung der psychotherapeutischen Ausbildung an die Öffentlichkeit.

Das BMG hatte dazu im Juli 2017 einen Arbeitsentwurf zu einer Gesetzesänderung vorgelegt. Darin wird ein eigener Studiengang Psychotherapie mit anschließender Weiterbildung vorgesehen, der mit der Struktur der ärztlichen Ausbildung vergleichbar ist.

                                                                     Pressemitteilung

 

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